Murtala Mohammed International Airport in Lagos, Nigeria.

Eine neue Fluglinie für Westafrika

Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas will eine gemeinsame Regionalfluglinie gründen. Nicht alle halten das für eine gute Idee.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

«Ecoair» soll die Infrastruktur- und Logistikprobleme in Westafrika lösen. Die existierenden Fluggesellschaften seien mit ihren Flugplänen so unzuverlässig und unberechenbar, dass man mit der neuen Fluglinie dagegen vorgehen wolle, so Victor Gbeho, Präsident der Ecowas-Kommission. Viele der Airlines in der Region haben mit finanziellen Schwierigkeiten und Problemen mit der Sicherheit wegen ungenügender technischer Wartung zu kämpfen.

Gleichzeitig munterte er die Fluggesellschaften dazu auf, sich zusammenzuschließen und eine Allianz zu bilden. So könnten sie gemeinsam Zugriff auf die finanziellen Ressourcen der Mitgliedstaaten erhalten und eine bessere Kapitalisierung erlangen. Zu den Ecowas-Mitgliedstaaten zählen Benin, Burkina Faso, die Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kapverde, Liberia, Niger, Nigeria, Senegal, Siera Leone und Togo.

Zuschuss der EU

Mit einem Zuschuss von rund 64 Millionen Euro der Europäische Union will die Staatengemeinschaft auch die Binnengrenzen aufweichen und die Handelswege verbessern. Das bedeutet vor allem die Errichtung fünf neuer Grenzposten entlang den wichtigsten Handelswegen der Region. Langfristig strebe man eine Handelsgemeinschaft mit dem Vorbild der EU an, heisst es bei Ecowas. Die Airline soll bei der wirtschaftlichen Annäherung eine zentrale Rolle bilden. Sie soll aber ein privat geführtes Unternehmen werden, erklärte Gbeho weiter.

Mit den Plänen für Ecoair stösst die Ecowas nicht überall auf Zustimmung. Der Chef der togolesischen Fluggesellschaft Asky, Gervais Koffi Djondo, hat seine Zweifel am Sinn des Vorhabens. «Mit uns gibt es bereits eine gute regionale Fluglinie.» Asky fliegt bereits die ganze Region an. Eine Vielzahl an Fluggesellschaften sei keine Lösung für das Luftfahrtproblem. Er zieht den Vergleich zum Rest der Welt. «Dort schließen sich die Anbieter zusammen, um konkurrenzfähiger zu sein». Um die Existenz zu sichern, solle man also auf eine solche Strategie zählen.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin