Landung bei Nebel: Herausforderung für Piloten.

Indiens Probleme mit dem Nebel

In den Wintermonaten wird die Sicht auf indischen Flughäfen zum Teil miserabel. Darauf stellen sich die Airlines ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Delhi liegt in dichtem Nebel. Jedes Jahr im Winter kommt es in ganz Indien zu dem Wetterphänomen, je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten. In der Hauptstadt kriecht er in der Zeit zwischen November und Dezember in die Stadt. Für Fluggesellschaften und Flughäfen ist das eine Herausforderung. Bis Mitte Februar erwartet man etwa in Delhi rund 120 neblige Stunden. Der Flughafen Delhi ist für die Zeiten mit enorm schlechter Sicht eingerichtet. Die Landebahnen sind mit Instrumentenlandesystemen vom Typ Cat III kompatibel. Diese ermöglichen durch Sender am Boden und Empfänger an den Maschinen eine Landung bei einer Sicht von bloss 125 und 150 Metern.

Das alleine ist den Fluggesellschaften zu wenig. Die indischen Airlines setzen zur Nebelzeit auf speziell trainierte Piloten, wie die Times of India schreibt. Diese sind nun in Bereitschaft. Air India hat mit 700 von ihnen die größte Anzahl zur Verfügung. Offenbar ist das aber immer noch nicht genug. Der Flughafen in Delhi bekam von der zivilen Luftfahrtbehörde DCGA einen Rüffel, weil es trotz Vorbereitungen zu Verspätungen und Ausfällen kam. Die Behörde testet nun, wie gut der Flughafen wirklich für das extreme Wetter gerüstet ist.

Kommunikation problematisch

Problematisch sei vor allem die Kommunikation gewesen. Viele Passagiere wussten bis kurz vor Abflug nichts darüber, ob ihr Flieger nun abheben würde oder nicht. Die DCGA hat die Betreiber daher angewiesen, sofort etwas dagegen zu unternehmen - unter anderem solle man sich auch mit Nachrichtensendern zusammentun, um die Passagiere besser auf dem Laufenden zu halten.

Derweil bereitet man sich an den anderen Flughäfen des Landes noch auf den Nebel vor, der dort erst später erwartet wird. So etwa in Chennai. Dort kommt er in der Regel Mitte Januar. Und auch Bangalore nimmt die Behörde nun unter die Lupe. Zwar sei der Nebel dort nicht so stark wie in anderen Teilen des Landes, aber die Situation in Delhi hat die Offiziellen offenbar in Alarmbereitschaft versetzt, so Business Line: Der Flughafen in Bangalore ist lediglich mit einem Cat I-System ausgestattet, das eine Landung bei Sicht nur über 550 Metern erlaubt.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Technischer Ausfall bei Flugsicherung legt Flughafen Delhi zeitweise lahm

Der Airbus A380 mit der Kennung 9V-SKR: Das Flugzeug rollte in Delhi unverhofft rückwärts.

Bremse vergessen - Airbus A380 rollt plötzlich rückwärts

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Der falsche Pilot: Jetzt außer Dienst.

Falscher Singapore-Airlines-Pilot fliegt in Delhi auf

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack