Airbus A320 Neo: Nachfolger gesucht.

PläneNachfolger für A320 Neo könnte ab 2030 fliegen

Airbus denkt über ein ganz neues Kurz- und Mittelstreckenflugzeug nach. Der Bau des Nachfolgers für den A320 Neo könnte in der zweiten Hälfte des nächsten Jahrzehnts starten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist ein wenig wie bei Computern. Man kann zwar noch eine gewisse Zeit neue Software laden und mit ihr auch gut arbeiten. Aber irgendwann ist Schluss, wenn das Betriebssystem aus einer früheren Generation stammt. Ebenso so lassen sich Flugzeuge zwar gut modernisieren - aber nicht auf ewig.

Das weiß auch Airbus. Der Flugzeugbauer denkt deshalb bereits seit einiger Zeit über ein ganz neues Kurz- und Mittelstreckenflugzeug nach, das auf den A320 Neo folgen soll. Schon vergangenes Jahr suchte er für das Projekt Designer und Ingenieure für Toulouse und Madrid. Sie sollen Produktionsstraßen entwickeln, die 100 Exemplare des neuen Jets pro Monat bauen können, so die Anforderung von Airbus.

Hamburg als Test

Nun hat Konzernchef Guillaume Faury erklärt, dass man ein neues Flugzeugprogramm in der zweiten Hälfte des nächsten Jahrzehnts starten könne. Dann sei man bei der Automatisierung soweit, dass man ein neues Flugzeug effizient bauen könne, so der Manager gemäß dem Magazin Flightglobal. Man mache man da schnell Fortschritte.

In Hamburg wird das bereits getestet. Im Werk Finkenwerder hat Airbus eine neue, stark automatisierte Produktionslinie für Rümpfe der A320-Familie aufgebaut. Sie arbeitet ganz anders, als es in den anderen Hallen und Werken üblich ist - vor allem sind neben Menschen auch Roboter am Werk.

Weniger klimaschädlich

Das ist nicht das Einzige. Faury erklärte auch, dass dann neue Technologien und Antriebe reif seien, die bei der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen helfen. Erst dann mache es Sinn, ein neues Flugzeug auf den Markt zu bringen, so der Airbus-Chef. Die Übergabe an den ersten Kunden sieht er in den frühen 2030-er-Jahren.

Auch Boeing überlegt sich, einen Nachfolger für die Boeing 737 Max zu bauen. Dafür würde der Hersteller das Projekt NMA - auch schon 797 - fallen lassen.

Mehr zum Thema

Airbus A350 beim Start: Der Langstreckenflieger soll ein Upgrade bekommen.

Airbus prüft A350 Neo und A320-Nachfolger

The rear fuselage sections of the Airbus A321 LR are assembled in Hangar 245 at the Airbus plant in Finkenwerder.

Airbus testet in Hamburg das Werk der Zukunft

Airbus A350: Kommt eine neue Version?

Airbus spricht mit GE über A350 Neo

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier