Irkut MS-21-300 beim Testflug: 2022 soll sie bei Airlines in Betrieb gehen.

ErstkundeMS-21 soll im nächsten Sommer bei Rossiya abheben

In einem Jahr will die Aeroflot-Tochter die erste Irkut MS-21 in Betrieb nehmen. Mit den Vorbereitungen beginnt Rossiya Airlines schon jetzt.

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Wenn eine Airline ein neues Flugzeugmodell in Betrieb nehmen will, muss sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Cockpitcrews und technisches Personal werden geschult, Wartungseinrichtungen vorbereitet, ein Streckennetz ausgearbeitet. In diesem Sinne hat Rossiya Airlines nun mit den Vorbereitungen für den Start der Irkut MS-21 begonnen.

Die Aeroflot-Tochter plant, das neue russische Flugzeug als Erstbetreiberin im Frühjahr 2022 in Empfang zu nehmen und im Sommer 2022 dann den Betrieb mit der MS-21 aufzunehmen. Aktuell erarbeite man einen Plan zur Schulung des Personals und entwickle zusammen mit Irkut ein Wartungskonzept, teilt Rossiya mit.

36 Flugzeuge jährlich ab 2025

Die Zertifizierung der MS-21-300, zuerst mit Triebwerken von Pratt & Whitney, soll noch vor Endes des Jahres 2021 erfolgen. Ein Testflieger ist allerdings auch schon mit dem russischen PD-14 unterwegs. Einer der Jets in der finalen Produktion hat laut russischen Medien zudem am 14. Juli eine Tragfläche aus heimischen Verbundwerkstoffen erhalten.

Das Luftfahrtkonsortium UAC, zu dem Irkut gehört, will bis Ende 2022 sechs MS-21 an Rossiya ausliefern. Im Jahr 2025 soll die Produktion des neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugs 36 Exemplare pro Jahr erreichen, später dann 72.

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