Große russische Persönlichkeiten: Liefern neue Namen für russische Flughäfen.

Neue Namen für Russlands FlughäfenMoskau Sheremetyevo wird nach Puschkin benannt

Mehr als 5,5 Millionen Russen haben über neue Namen für 47 Flughäfen abgestimmt. Die beiden größten werden nach einem Dichter und einem Wissenschaftler benannt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Russlands größte Flughäfen Moskau Sheremetyevo und Moskau Domodedowo sind nach naheliegenden Ortschaften benannt. Doch das scheint den Russen zu profan zu sein. Mehr als 5,5 Millionen Menschen haben im Oktober und November über neue Namen für insgesamt 47 Flughäfen abgestimmt - inspiriert von großen Persönlichkeiten.

Beim Airport Moskau Sheremetyevo setzte sich mit 39 Prozent der Stimmen der russische Nationaldichter Alexander Puschkin (1799 bis 1837) als neuer Namenspate durch. Bei Domodedowo konnte der Naturwissenschaftler und Universalgelehrte Michail Lomonossow (1711 bis 1765) gar 71 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.

Drei Flughäfen müssen in zweite Runde

Eine zweite Abstimmungsrunde wird es für die Flughäfen St. Petersburg, Nizhnevartovsk und Talagi geben, da die dortigen Gewinner auch bei anderen Airports siegreich waren. So stand etwa Lomonosov nicht nur in Domodedowo auf Position eins, sondern auch in Talagi.

Hinter der Abstimmung stehen die Historische Gesellschaft, die Literarische Gesellschaft und die Geografische Gesellschaft Russlands. Ebenfalls beteiligt ist die Gesellschaftliche Kammer der Russischen Föderation. Deren Aufgabe es ist, die Interessen der Bürger bei Staatsorganen und Verwaltung einzubringen.

Berufung auf US-Tradition und La Guardia

«Den Flughäfen die Namen von bedeutenden Söhnen und Töchtern des Landes zu verleihen, ist ein globaler Trend, der an Bedeutung gewinnt», heißt auf der Webseite des Wettbewerbs. Die Tradition stamme ursprünglich aus den USA und habe 1947 in New York mit der Benennung des Flughafens nach Ex-Bürgermeister Fiorello La Guardia begonnen.

Der Fernsehsender Rossija 1, der die Ergebnisse zuerst präsentierte, betont, bei der Benennung habe zwar der russische Präsident Putin das letzte Wort. «Aber er wird das Dokument zur Umbenennung unterzeichnen», gibt sich der Sender zuversichtlich. Der Flughafen Sheremetyevo erklärt, man werde sich künftig Sheremetyevo International Airport - Alexander Pushkin nennen.

Mehr zum Thema

Präsident Vladimir Putin: Er baut einen Super-Technologiekonzern.

Russische Superholding schluckt Flugzeugbauer

Sukhoi Superjet: Sicher eine Flotten-Option für die neue Airline.

Kreml will neue russische Großairline

Airbus A330 Siam Wings: Die Airline hat enge Verbindungen nach Russland.

Thailands neue Langstrecken-Airline hat eine brisante Vorgeschichte

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack