Flieger von Jetblue in Boston-Logan: Der Flughafen wird umgestaltet.

USAMit 121 Millionen Dollar gegen Beinahe-Katastrophen

Die Luftfahrtbehörde FAA reagiert auf die unheimliche Häufung von Zwischenfällen an Flughäfen in den USA. Sie gestaltet an diversen Flughäfen die Rollwege um - etwa in Boston und Washington.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Alleine im Juli passierte es 46 Mal. Und seit Jahresbeginn ist es in den Vereinigten Staaten mehrmals pro Woche zu Close Calls gekommen, also heiklen Zwischenfällen, bei denen eine Katastrophe nur knapp verhindert werden konnte. Das ergab eine akribische Analyse der New York Times.

Bereits vor den ersten den Berichten über verschiedene Beinahekollisionen hatte die amerikanische Luftfahrtbehörde eine Fachgruppe einberufen, um die Sicherheitskultur in der Luftfahrt der USA zu untersuchen. Unter anderem resultierten daraus Empfehlungen an die Crews. Cockpit- und Kabinenbesatzungen müssten wissen, dass man in essenziellen Phasen des Flugbetriebs nicht abgelenkt sein dürfe, das Flugzeug im Verhältnis zu den Rollwegen, Start- und Landebahnen und anderen Flugzeugen im Auge behalte, die Mitarbeitenden auffordere, auf Sicherheitswarnungen prompt zu reagieren und Sicherheitsprobleme zu melden.

Umgestaltungen in Boston, Washington und ...

Nach der Soft- setzt die Federal Aviation Administration FAA nun auch bei der Hardware an. Sie hat am Mittwoch (23. August) Investitionen von 121 Millionen Dollar angekündigt, um Close Calls zu verhindern. Es sei ihr Ernst mit der Beseitigung von Störungen auf der Start- oder Landebahn (im Jargon runway incursion genannt), erklärt sie. In einigen Fällen sei der beste Weg dazu der Umbau oder die Neugestaltung bestehender Flughäfen, so die Behörde weiter.

Mit dem Geld werden Rollwege umgestaltet, bei denen es zu Verwirrung kommen kann, es werden aber auch neue Beleuchtungssysteme installiert und allgemein mehr Flexibilität geschaffen. Am Flughafen Boston Logan International beispielsweise vereinfacht die FAA unter anderem den Verkehr, indem sie einen Teil der Rollwege Q und F entfernt. Am Ronald Reagan Washington National Airport baut sie neue Verbindungen zu den Start- und Landebahnen 1/19 und 15/33, um die Rollzeit zu verringern. Zudem werden die Rollwege J, K, L, N, N1, S und die Haltebuchten 15 und 19 neu gestaltet.

... an sechs weiteren Airports

Nicht nur in Boston und Washington baut die FAA um. Auch am Ted Stevens Anchorage International Airport, am Willow Run Airport in Detroit, am Eugene F. Kranz Toledo Express Airport, am Richmond International Airport, Jackson Hole Airport und am Naples International Airport werden Dinge umgestaltet.

Mehr zum Thema

Jets von United, Delta und Southwest: Alle großen Airlines sind betroffen.

Noch mehr Beinahunfälle in den USA, als bisher bekannt

Embraer E190 von Jetblue in Boston: Heikler Zwischenfall.

Sieben Mal war es in den USA knapp - alleine seit Anfang des Jahres

Sicherheitswarnung wegen vieler Beinahe-Katastrophen in den USA

Sicherheitswarnung wegen vieler Beinahe-Katastrophen in den USA

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies