Bett in der ersten Klasse: Minister Edgar Alain Mebe Ngo’o wollte so reisen.

KamerunAfrikanischer Minister hält Flug von Air France auf

Der Transportminister Kameruns war außer sich, weil er First Class gebucht, aber nur Business Class bekommen hatte. Der Vorfall an Bord von Air France erregte Aufsehen und deckte gleich noch eine andere Verfehlung des Politikers auf.

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Edgar Alain Mebe Ngo’o war außer sich. Er hatte für sich und seine Gemahlin Erstklass-Tickets für den Flug von Paris Charles de Gaulle zum Aéroport international de Yaoundé-Nsimalen am 23. November reservieren lassen. Doch beim Check-in bemerkte Kameruns Transportminister, dass sich die zugewiesenen Sitze nur in der zweithöchsten Klasse befanden.

Das gefiel Mebe Ngo’o gar nicht. Wie das Magazin Jeune Afrique berichtet, verhinderte der Politiker rund eine halbe Stunde lang den Abflug von Flug AF900. Er soll regelrecht getobt haben. Erst als der Flugkapitän einschritt, soll sich der kamerunische Minister beruhigt haben.

Mit Air France statt Staatsairline Camair-co

Mebe Ngo’o wurde Opfer einer Umdisponierung bei Air France. Statt wie üblich eine Boeing 777-300ER mit vier Buchungsklassen, (darunter acht Sitze in der First Class) setzte die französische Fluglinie am Reisetag des Ministers eine Boeing 777-200 ein. Das Ersatzflugzeug hat keine Erste Klasse. Air France hatte also gar keine andere Wahl, als Mebe Ngo’o zu downgraden.

Der Transportminister des zentralafrikanischen Landes hat nun den Schaden. Nicht nur wurde sein Verhalten publik. Es wurde so auch bekannt, dass er mit Air France reiste und nicht mit der Nationalairline Camair-Co reiste. Die kann jeden zusätzlichen Passagier gebrauchen. Seit der Gründung hat die staatliche Fluglinie Schulden von 33 Milliarden Francs CFA angehäuft - umgerechnet 50 Millionen Euro.

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