Bett in der ersten Klasse: Minister Edgar Alain Mebe Ngo’o wollte so reisen.

KamerunAfrikanischer Minister hält Flug von Air France auf

Der Transportminister Kameruns war außer sich, weil er First Class gebucht, aber nur Business Class bekommen hatte. Der Vorfall an Bord von Air France erregte Aufsehen und deckte gleich noch eine andere Verfehlung des Politikers auf.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Edgar Alain Mebe Ngo’o war außer sich. Er hatte für sich und seine Gemahlin Erstklass-Tickets für den Flug von Paris Charles de Gaulle zum Aéroport international de Yaoundé-Nsimalen am 23. November reservieren lassen. Doch beim Check-in bemerkte Kameruns Transportminister, dass sich die zugewiesenen Sitze nur in der zweithöchsten Klasse befanden.

Das gefiel Mebe Ngo’o gar nicht. Wie das Magazin Jeune Afrique berichtet, verhinderte der Politiker rund eine halbe Stunde lang den Abflug von Flug AF900. Er soll regelrecht getobt haben. Erst als der Flugkapitän einschritt, soll sich der kamerunische Minister beruhigt haben.

Mit Air France statt Staatsairline Camair-co

Mebe Ngo’o wurde Opfer einer Umdisponierung bei Air France. Statt wie üblich eine Boeing 777-300ER mit vier Buchungsklassen, (darunter acht Sitze in der First Class) setzte die französische Fluglinie am Reisetag des Ministers eine Boeing 777-200 ein. Das Ersatzflugzeug hat keine Erste Klasse. Air France hatte also gar keine andere Wahl, als Mebe Ngo’o zu downgraden.

Der Transportminister des zentralafrikanischen Landes hat nun den Schaden. Nicht nur wurde sein Verhalten publik. Es wurde so auch bekannt, dass er mit Air France reiste und nicht mit der Nationalairline Camair-Co reiste. Die kann jeden zusätzlichen Passagier gebrauchen. Seit der Gründung hat die staatliche Fluglinie Schulden von 33 Milliarden Francs CFA angehäuft - umgerechnet 50 Millionen Euro.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France-KLM prüft Airbus A350-1000 und Boeing 777X als Nachfolger für Boeing 777

Airbus A320 Neo von Tap am Gate: Wer greift zu?

Air France-KLM verspricht Tap eine zentrale Rolle im Konzern

ticker-klm

Air France und KLM werten Basic-Tarife im Vielfliegerprogramm wieder auf

ticker-air-france

Air France erhöht New-York-Angebot auf bis zu elf Flüge täglich

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies