Boeing 787 von Virgin Atlantic: Die Fluggesellschaft muss eine Million US-Dollar Strafe zahlen.

Regeln nicht befolgtMillionenstrafe für Virgin Atlantic wegen verbotener Irak-Überflüge

Die USA verbieten Airlines den Überflug des Irak. Virgin Atlantic hielt sich nicht daran und muss jetzt zahlen - obwohl die Airline britisch ist.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Immer wieder kommt es zu Luftraumsperrungen. Die Gründe können politisch sein, wie aktuell aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Mehrheitlich geht es aber um Sicherheitsaspekte.

Zwischen Mitte September 2020 und 2021 untersagte die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) Fluggesellschaften des Landes den Überflug des Irak. Die Behörde befürchtete, dass Verkehrsflugzeuge durch Boden-Luft-Raketen abgeschossen werden könnten. Hielten sich Airlines nicht an diese Anordnungen, drohten Strafen.

Strafe für britische Fluggesellschaft

Das spürt jetzt auch Virgin Atlantic. Die britische Fluggesellschaft wurde vom US-Verkehrsministerium mit einer Geldstrafe in Höhe von 1,05 Millionen Dollar (rund 970.000 Euro) belegt, nachdem sie den Irak im fraglichen Zeitraum mehrfach überflogen hatte.

Eigentlich gelten die Regeln nur für Airlines aus den USA. Dass Virgin Atlantic als britische Fluggesellschaft bestraft wurde, liegt daran, dass sie Code-Share-Flügen mit Delta Air Lines betreibt. Das heißt: Neben der Virgin-Flugnummer trugen einige Flüge, die über den Irak führten, auch einen Delta-Flugcode. Sie unterlagen daher denselben Luftraumbeschränkungen wie Airlines aus den USA.

Virgin ist kein Einzelfall

«Sobald wir vom US-Verkehrsministerium auf dieses Problem aufmerksam gemacht wurden, haben wir unsere Codeshare-Flugrouten sofort korrigiert», sagte ein Sprecher von Virgin Atlantic laut dem Portal Paddle Your Own Kanoo. Das britische Verkehrsministerium hatte im fraglichen Zeitraum das Überflugverbot für den Irak aufgehoben.

Auch Emirates wurde schon zur Kasse gebeten. Die Golf-Airline musste 2020 rund 400.000 Dollar an das Verkehrsministerium zahlen, weil sie 2019 an mehreren Tagen den gesperrten iranischen Luftraum überflogen hatte. Auch waren die Code-Share-Verbindungen der Grund. Emirates kooperierte mit der Fluggesellschaft Jetblue.

Mehr zum Thema

Emirates Boeing 777: The Dubai-based airline violated American airspace restrictions.

USA bestrafen Emirates wegen Flügen in den Iran

Boeing 787 von Virgin Atlantic: Die Fluggesellschaft muss eine Million US-Dollar Strafe zahlen.

Virgin Atlantic schickt Dreamliner nach Frankfurt

Airbus A350 in den Farben von Virgin Atlantic: Die britische Fluglinie setzt vermehrt auf den europäischen Flugzeugbauer.

Virgin Atlantic wählt Airbus A350 als Jumbo-Ersatz

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic verkauft sechs Airbus A330 Neo und least sie zurück

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack