Boeing 787 von Virgin Atlantic: Die Fluggesellschaft muss eine Million US-Dollar Strafe zahlen.

Regeln nicht befolgtMillionenstrafe für Virgin Atlantic wegen verbotener Irak-Überflüge

Die USA verbieten Airlines den Überflug des Irak. Virgin Atlantic hielt sich nicht daran und muss jetzt zahlen - obwohl die Airline britisch ist.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Immer wieder kommt es zu Luftraumsperrungen. Die Gründe können politisch sein, wie aktuell aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Mehrheitlich geht es aber um Sicherheitsaspekte.

Zwischen Mitte September 2020 und 2021 untersagte die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) Fluggesellschaften des Landes den Überflug des Irak. Die Behörde befürchtete, dass Verkehrsflugzeuge durch Boden-Luft-Raketen abgeschossen werden könnten. Hielten sich Airlines nicht an diese Anordnungen, drohten Strafen.

Strafe für britische Fluggesellschaft

Das spürt jetzt auch Virgin Atlantic. Die britische Fluggesellschaft wurde vom US-Verkehrsministerium mit einer Geldstrafe in Höhe von 1,05 Millionen Dollar (rund 970.000 Euro) belegt, nachdem sie den Irak im fraglichen Zeitraum mehrfach überflogen hatte.

Eigentlich gelten die Regeln nur für Airlines aus den USA. Dass Virgin Atlantic als britische Fluggesellschaft bestraft wurde, liegt daran, dass sie Code-Share-Flügen mit Delta Air Lines betreibt. Das heißt: Neben der Virgin-Flugnummer trugen einige Flüge, die über den Irak führten, auch einen Delta-Flugcode. Sie unterlagen daher denselben Luftraumbeschränkungen wie Airlines aus den USA.

Virgin ist kein Einzelfall

«Sobald wir vom US-Verkehrsministerium auf dieses Problem aufmerksam gemacht wurden, haben wir unsere Codeshare-Flugrouten sofort korrigiert», sagte ein Sprecher von Virgin Atlantic laut dem Portal Paddle Your Own Kanoo. Das britische Verkehrsministerium hatte im fraglichen Zeitraum das Überflugverbot für den Irak aufgehoben.

Auch Emirates wurde schon zur Kasse gebeten. Die Golf-Airline musste 2020 rund 400.000 Dollar an das Verkehrsministerium zahlen, weil sie 2019 an mehreren Tagen den gesperrten iranischen Luftraum überflogen hatte. Auch waren die Code-Share-Verbindungen der Grund. Emirates kooperierte mit der Fluggesellschaft Jetblue.

Mehr zum Thema

Emirates Boeing 777: The Dubai-based airline violated American airspace restrictions.

USA bestrafen Emirates wegen Flügen in den Iran

Boeing 787 von Virgin Atlantic: Die Fluggesellschaft muss eine Million US-Dollar Strafe zahlen.

Virgin Atlantic schickt Dreamliner nach Frankfurt

Airbus A350 in den Farben von Virgin Atlantic: Die britische Fluglinie setzt vermehrt auf den europäischen Flugzeugbauer.

Virgin Atlantic wählt Airbus A350 als Jumbo-Ersatz

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic und Joby besiegeln Partnerschaft für Lufttaxi-Dienst in Großbritannien

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin