MH370-Gedenktafel: Das Wrack bleibt verschollen.

Neue Tracking-Lösung nach MH370Ein Signal alle 15 Minuten

Wie kann man sämtliche Flieger auf der Welt nie aus den Augen verlieren? Die Frage stellt sich, seitdem MH370 verschwand. Nun fanden Experten eine günstige Lösung.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wie kann ein Flugzeug mit 239 Passagieren einfach so verschwinden? Die Frage stellen sich seit dem mysteriösen Fall MH370 sehr viele Menschen. Denn: Irgendwie denkt man eben schon, dass der Standort eines Flugzeuges zu jedem Zeitpunkt bekannt ist. Doch das ist nicht der Fall. Über dem Meer oder großen unbewohnten Gebieten gibt es keine Radarabdeckung. Zahlreiche Diskussionen entbrannten in der Folge, wie man einen Fall wie MH370 in Zukunft verhindern kann: Eine Live-Blackbox? Ein schwimmender Rekorder? Neue Tracking-Systeme?

All das ist für Fluglinien und Hersteller ziemlich aufwändig und teuer. Nun haben eine Reihe Experten der International Air Transport Association (Iata) aber eine kostengünstige Lösung gefunden, berichtet das Wall Street Journal. Alle 15 Minuten sollen Flugzeuge in Zukunft ihren Standort bekannt geben. Wenn ein Jet sich – wie die Boeing 777 von Malaysia Airlines – von der vorgesehenen Route entfernt, dann soll die Frequenz der Signale auf einmal in der Minute steigen. Das funktioniert automatisch dank Satellitentechnik. Schon in einem Jahr soll das für alle Fluggesellschaften der Welt minimaler Standard sein.

Technik wird bereits angewendet

Einige Fluggesellschaften haben bereits in solche Technik investiert – so etwa Air France. Auch hier hatte es allerdings eine Tragödie gebraucht. Nachdem Flug AF447 im Sommer 2009 in den Atlantik gestürzt war und zuerst lange Stunden Ungewissheit herrschte und auch die Suche nach der Blackbox sich über Jahre hinzog, entschied man sich dafür. Malaysia Airlines hatte keine Technik dieser Art installiert.

Bisher hatten die Behörden es nicht gewagt, das Tracking zur Pflicht zu machen. Doch wie Iata-Präsident Tony Tyler sagt: «Der Mann auf der Straße braucht Zugeständnisse.» Und der neue Standard sei eines. Es sei außerdem die am einfachsten umzusetzende und kostengünstigste Alternative. Weltweite Behörden und die Uno unterstützen den Schritt.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies