Karte des Luftraumes der Ukraine: Wenig Verkehr.

Nach Abschuss von MH17Airlines meiden Ukraine

Separatisten in der Ostukraine schossen eine Boeing 777 von Malaysia Airlines ab. Fluglinien umfliegen nun den Luftraum aus Sicherheitsgründen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Absturz und womögliche Abschuss einer Boeing 777 von Malaysia Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur schockierte Menschen auf der ganzen Welt. Und auch die Fluggesellschaften haben nun reagiert. «Die Sicherheit unserer Passagiere ist uns am wichtigsten, daher haben wir sofort beschlossen, den Luftraum über der Ukraine zu meiden», so ein Lufthansa-Sprecher zu aeroTELEGRAPH.

Momentan betrifft die Routenänderung nur Flüge von heute Abend. Vier Flüge seien davon betroffen. Wegen der neuen Route werde es zu einer längeren Flugzeit kommen, heißt es von Lufthansa. Am Freitag werde man die Situation neu bewerten. Die Swiss umfliegt nach dem Absturz die Ukraine ebenfalls grossräumig. Nur er Flug zwischen Bangkok und Zürich ist von der Änderung der Route betroffen.

Luftraum wird gemieden

Auch Air France meidet den Luftraum über der Ukraine aus Sicherheitsgründen, heißt es von den Franzosen. Aeroflot und Transaero meiden die Ukraine ebenfalls, genauso Turkish Airlines. Offiziell ist der Luftraum über der Ukraine aber noch geöffnet. Nur die Region Donetsk darf nicht mehr überflogen werden.

Auf der Seite Flightradar 24 ist bereits erkennbar, dass der Luftraum auch von anderen Airlines gemieden wird. Westliche Airlines scheinen das Gebiet geschlossen zu umfliegen. Über die Passagiere an Bord des Fliegers ist noch nicht viel bekannt. Das deutsche Auswärtige Amt erklärte, es bemühe sich um Informationen. Laut Medienberichten seien viele Amerikaner und Niederländer an Bord gewesen.

Ukraine schon länger gemieden

Einige Fluggesellschaften umfliegen das Gebiet der Ukraine aus Sicherheitsgründen schon seit Monaten. Dazu gehören etwa Korean Air und Asiana sowie Qantas.

Mehr zum Thema

Lufthansas Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYO (Archivbild): Sitzt aktuell in Brazzaville fest.

Boeing 747-8 von Lufthansa muss nach Brazzaville ausweichen - anderer Jumbo-Jet als Ersatz unterwegs

Foto der Boeing 777X aus dem Mai 2020: Ist eine Modernisierung der D-ABTA möglich und sinnvoll?

Auch Lufthansa will veraltete Boeing 777X nicht akzeptieren

ticker-lufthansa

Lufthansa führt Sitzplatzgebühren in Business Class der modernisierten Airbus A380 ein

Flugzeuge von Air Baltic und Swiss in Zürich: Künftig wohl seltener gemeinsam zu sehen.

Lufthansa spart - und Air Baltic gerät noch stärker unter Druck

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin