Visualisierung des kommenden Flughafens Felipe Ángeles in Santa Lucía, nördlich von Mexico-City: Wo...

Straßen, Schienen, BusseMexiko will Hauptstadtflughäfen verbinden

In zwei Jahren eröffnet in Mexico City ein neuer Flughafen. Er soll an die zwei bestehenden Airports angebunden werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich sollte Mexico City einen der größten Flughäfen der Welt erhalten. Der Bau des neuen Airports nach den Entwürfen von Stararchitekt Norman Foster hatte nordwestlich der Hauptstadt bereits begonnen. Nach der nahegelegenen Stadt Texcoco de Mora wurde er zumindest vorerst Aeropuerto Texcoco genannt. Doch als Mexikos neuer Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 sein Amt antrat, ließ er das Projekt stoppen.

López Obrador kündigte an, stattdessen den bisherigen Airport der Hauptstadt offen zu halten und zur Unterstützung den nördlich gelegenen Militärflughafen beim Ort Santa Lucía für zivile Flüge zu öffnen. Dazu soll der Airport eine zweite Piste, ein neues Terminal und den Namen Aeropuerto Internacional Felipe Ángeles erhalten. Die geplante Eröffnung musste allerdings bereits von 2021 auf das Frühjahr 2022 verschoben werden.

Längere Bahnverbindung, neue Schnellstraße

Nun hat der Gouverneur des Staates Mexiko, Alfredo del Mazo Maza, einen neuen Plan zur Verbindung der Flughäfen vorgestellt. Das Projekt sieht vor, den neuen Flughafen in Santa Lucía mit dem zentralen Hauptstadtflughafen und dem südwestlich gelegenen Airport der Stadt Toluca zu verbinden. Der Flughafen Toluca wird besonders von Billigfliegern wie Volaris oder Interjet genutzt. Sie bewerben ihn als Airport Toluca/Mexico City.

Zur Verbindung der Flughäfen sollen unter anderem eine bestehende Bahnverbindung um 24 Kilometer erweitert werden und eine neue vierspurige Schnellstraße sowie neue Bus-Routen entstehen. Ziel ist, dass der neue Flughafenhafen vom zentralen Hauptstadt-Airport in rund 50 Minuten erreichbar ist, vom Flughafen Toluca in etwas mehr als 70 Minuten.

Längere Bahnverbindung, neue Schnellstraße

Terminal und Flugsteige des neuen Flughafens Felipe Ángeles in Santa Lucía sollen in der Form eines H aufgebaut sein. In der Mitte befindet sich der Plaza Mexicana, ein Platz mit vielen Pflanzen, der nur teilweise überdacht ist. Generell zeichnet sich der Entwurf durch viele offene Bereiche und die Verwendung von transparenten Materialien aus. In dieser Hinsicht ähnelt er übrigens den Plänen für den im Bau gestoppten Aeropuerto Texcoco.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie der neue Flughafen aussehen soll.

Mehr zum Thema

Computergrafik des neuen Flughafens Santa Lucía: Wirklich schon 2022 bereit?

Zweiter Flughafen von Mexico-City hat Verspätung

Flieger von Interjet: Unsichere Aussichten.

Interjet muss vier Airbus A320 zurückgeben

A318 im Jahr 2004 vor der Auslieferung an Mexicana: Die Flotte stand größtenteils aus Airbus-Fliegern.

Präsident haucht Zombie-Airline etwas Leben ein

Claudia Sheinbaum im Flugzeug: Auch in der Economy Class kann man arbeiten.

Wenn ein Flug in der Economy Class ein politisches Statement ist

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack