Hauptsitz von Mexicana: Neue Pläne.

Mexicana vor dem Neustart

Seit über einem Jahr stehen die Flieger der Airline am Boden. Diese Woche könnten sie wieder fliegen - dank den Mitarbeitern.

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Es waren lange 13 Monate für die Angestellten von Mexicana de Aviacion. Sehr lange Monate. Am 28. August 2010 stellte die Fluggesellschaft auf einen Schlag alle ihre Flüge ein, seither wird um einen Rettungsplan gefeilscht. Immer wieder keimten Hoffnungen auf, immer wieder wurden sie enttäuscht. Tatsache ist: Bis heute fliegt die viertälteste Fluglinie der Welt noch immer nicht. Doch in diesen Tagen könnte sich das ändern. Angestellte von Mexicana wollen mit drei Maschinen Charterflüge aufnehmen.

Der Sekretär der Gewerkschaft Sindicato Nacional de Trabajadores de Transportes, Transformación, Aviación, Servicios y Similares meinte gegenüber der Zeitung El Universal, man werde diese Woche erstmals wieder starten. Voraussetzung sei allerdings, dass man die Genehmingungen dazu bekomme. «Die Behörden sind allerdings sehr kooperativ», meinte Miguel Angel Yúdico. Benutzt werden drei Airbus A320, die bei einer Bank als Pfand hinterlegt sind.

Fliegen ohne Lohn

Um gar keine Probleme aufkommen zu lassen, sollen die Kosten im Voraus bezahlt werden - also Landegebühren, Parkkosten, Verpflegung oder auch Kerosin. Und die Angestellten arbeiten ohne Lohn. «Um dem Unternehmen zu helfen, verlangen die Piloten, die Flugbegleiter und das Sicherheitspersonal keinen Centavo», so Gewerkschafter Yúdico. Die Flüge sollen an Feriendestinationen im Inland gehen. Daher rechnet man auch nur mit einer temporären Aktion.

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