Air-Malta-Maschine: Passagiere steigen immer öfters auf die Konkurrenz um.

Mayday bei Air Malta

Die maltesische Airline ist trotz Finanzspritze der Regierung quasi bankrott: Nun helfen ihr nur noch drastische Massnahmen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Regierung konnte nicht anders. Vergangenen November hat Malta die staatliche Fluggesellschaft mit einer Kapitalspritze von 52 Millionen Euro vor dem Untergang gerettet. Jetzt aber ist das Geld beinahe aufgebraucht, wie die Zeitung «The Malta Business Weekly» unter Bezug auf Kreise aus de Luftfahrt-Branche schreibt. Die Zukunft von Air Malta liegt nun bei der EU. Brüssel muss den Restrukturierungsplan der Malteser abschliessend genehmeigen. Das soll in den nächsten Wochen geschehen. Der Plan war die Voraussetzung für die Genehmigung der Hilfe durch die EU gewesen.

So oder so kommt auf den eben neu eingesetzten Konzernchef Louis Farrugia – er ist auch Chef der Tourismusbehörde - viel Arbeit zu – und viel Ärger. Erste Eckpunkte des Plans sind bereits vor ein paar Wochen durchgesickert. So sollen offenbar die Hälfte der 1200 Stellen gestrichen werden. «Es wird hart, denn wir müssen eine Reduktion von Arbeitsplätzen erreichen. Das ist unschön, aber unsere Prozesse, was wir jeden tag tun, und wie wir es tun, sind veraltet, zu teuer und zu wenig effektiv», schrieb Ferrugia dieser Tag in einem Memo an die Mitarbeitenden. Und er sprach Klartext: «Es ist allgemein bekannt, dass Air Malta Geld verliert und dass sie das auch schon seit Jahren ha

Angriff der Billigflieger

Die 1973 gegründete Air Malta leidet nicht nur an ihren verkrusteten und ineffizienten Strukturen. Ihr setzen auch die Billigflieger zu, die mit viel tieferen Kosten Urlauber aus ganz Europa auf die Ferieninsel fliegen. Air Malta betreibt eine Flotte von 5 Airbus A319-100 und 7 Airbus A320-200.

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack