Air-Malta-Maschine: Passagiere steigen immer öfters auf die Konkurrenz um.

Mayday bei Air Malta

Die maltesische Airline ist trotz Finanzspritze der Regierung quasi bankrott: Nun helfen ihr nur noch drastische Massnahmen.

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Die Regierung konnte nicht anders. Vergangenen November hat Malta die staatliche Fluggesellschaft mit einer Kapitalspritze von 52 Millionen Euro vor dem Untergang gerettet. Jetzt aber ist das Geld beinahe aufgebraucht, wie die Zeitung «The Malta Business Weekly» unter Bezug auf Kreise aus de Luftfahrt-Branche schreibt. Die Zukunft von Air Malta liegt nun bei der EU. Brüssel muss den Restrukturierungsplan der Malteser abschliessend genehmeigen. Das soll in den nächsten Wochen geschehen. Der Plan war die Voraussetzung für die Genehmigung der Hilfe durch die EU gewesen.

So oder so kommt auf den eben neu eingesetzten Konzernchef Louis Farrugia – er ist auch Chef der Tourismusbehörde - viel Arbeit zu – und viel Ärger. Erste Eckpunkte des Plans sind bereits vor ein paar Wochen durchgesickert. So sollen offenbar die Hälfte der 1200 Stellen gestrichen werden. «Es wird hart, denn wir müssen eine Reduktion von Arbeitsplätzen erreichen. Das ist unschön, aber unsere Prozesse, was wir jeden tag tun, und wie wir es tun, sind veraltet, zu teuer und zu wenig effektiv», schrieb Ferrugia dieser Tag in einem Memo an die Mitarbeitenden. Und er sprach Klartext: «Es ist allgemein bekannt, dass Air Malta Geld verliert und dass sie das auch schon seit Jahren ha

Angriff der Billigflieger

Die 1973 gegründete Air Malta leidet nicht nur an ihren verkrusteten und ineffizienten Strukturen. Ihr setzen auch die Billigflieger zu, die mit viel tieferen Kosten Urlauber aus ganz Europa auf die Ferieninsel fliegen. Air Malta betreibt eine Flotte von 5 Airbus A319-100 und 7 Airbus A320-200.

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Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack