Die Zeitung Clarin berichtete prominent über den Zwischenfall: Überlastung als Ursache?

Malheur mit Airbus und Boeing

Ein Jet von Gol und von LAN touchierten sich in Buenos Aires. Verletzt wurde niemand. Experten sehen im Unfall keinen Zufall.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es geschah am Montag (13. Februar) um 10.20 Uhr morgens. Der Airbus A320 der chilenischen LAN war gerade daran, seine Parkposition zu verlassen und zur Startbahn zu rollen, von wo er nach Puerto Iguazú hätte starten sollen. Der Traktor begann mit dem so genannten Push-Back, dem Schleppen des Fliegers vom Dock weg auf das Rollfeld. Im Innern der Maschine sahen sich die Passagiere gerade das Video zu den Sicherheitsvorkehrungen an. Plötzlich knallte es. Und die Maschine wurde kräftig durchgerüttelt. Schuld daran war eine Boeing B737 der brasilianischen Gol, die eben gelandet war und ihrerseits an die Parkposition rollte. Sie fuhr an der LAN-Maschine vorbei und traf diese mit ihrer Tragfläche ganz hinten am Heck.

Passiert ist beim Zusammenstoß niemandem etwas. Die LAN-Passagiere wurden umgebucht und die Reisenden von Gol konnten mit etwas Verspätung aussteigen. Dennoch entbrennt jetzt in Argentinien eine Polemik um den Zwischenfall auf dem Stadtflughafen Jorge Newbury in Buenos Aires. So etwas könne immer mal passieren, erklärte Omar Torres der Zeitung Clarín. Vielleicht habe der Pilot die Distanz einfach falsch eingeschätzt. «Aber auf dem Airport herrscht riesig viel Verkehr und die Standplätze sind unzureichend. Es gibt ganz einfach zuwenig Abstellplätze» so der Chef der Fluglotsenvereinigung Atepsa weiter. Auch Marcelo Goyeneche, Ex-Chef des Aviatikpersonalverbandes Asociación del Personal Aeronáutico gibt die Schuld der Situation auf dem Flughafen. Die Ursache «ist eine Überlastung. Die Ausdehnung des Betriebes auf Flüge aus Nachbarländern im März 2010 führte zu einem Anstieg der täglichen Anzahl von Flügen um 30 Prozent.»

Nah beim Stadtzentrum

Der Jorge-Newbury-Flughafen liegt im Palermo-Quartier zwei Kilometer vom Zentrum von Buenos Aires entfernt. Er weist eine Piste von 2100 Metern Länge auf. Der Aeroparque, wie er in Argentinien genannt wird, wird für Inlandflüge, sowie Flugreisen nach Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay verwendet. Um Teile des Geländes herum befinden sich wichtige Verkehrsadern der Stadt. Jährlich benutzen ihn rund 8 Millionen Menschen.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Airbus A350-900 (hier im Bild ein Jet von Delta): Auch ein unbekannter Kunde will 15 Exemplare.

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack