Boeing B747-8F von British Airways: Zu groß für Barajas?

Madrid: Probleme mit neuem Jumbo

Seit Dezember flog British Airways mit der Boeing B747-8 die spanische Hauptstadt an. Nun strich sie den Stopp schon wieder.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Der Zwischenhalt war neu. Am 28. November steuerte die britische Nationalairline zum ersten Mal überhaupt mit ihrem wöchentlichen Frachtflug BAW 3579 den Flughafen Madrid Barajas an. Der Flieger startet immer montags in London Luton, stoppt dann in Köln-Bonn, dann auch noch in der spanischen Hauptstadt und fliegt dann ans Ziel Johannesburg weiter. Am 5. Dezember setzte British Airways World Cargo dann erstmals ihre fabrikneue Boeing B747-8F mit der Immatrikulation G-GSSD auf der Frachtstrecke ein. Bei der ersten Landung in Barajas dauerte die Fahrt an den Standplatz aber über 40 Minuten. Gleichzeitig soll sich damals eine Boeing B747-400 auf einer Rollbahn befunden haben. Die Lotsen im Kontrollturm hätten Angst gehabt, dass die Tragflächen der beiden Riesenflieger beim Kreuzen beschädigt werden, wie das spanische Portal Fly News berichtet.

Nun zog British Airways World Cargo die Konsequenzen. Bereits am 26. Dezember wurde Madrid von Flug BAW 3579 nicht mehr angeflogen. Stattdessen setzte die Maschine gemäß Fly News in Zaragoza ab. Wie das Portal berichtet sei der Flughafen Barajas ungeeignet für die Bedürfnisse der Briten. Offenbar konnte die B747-8F nur an einem einzigen Ort abgestellt werden. Und das Parken an jenem Ort ließ den Zwischenhalt in Spaniens Hauptstadt auf vier Stunden anschwellen. Die Folge war, dass die Crew ausgewechselt werden musste, weil sie sonst ihre Maximalarbeitszeit überschritten hätte. Ein teueres Unterfangen für British.

Fliegen mit Auftrag

Das Flugzeug mit der Immatrikulation G-GSSD gehört eigentlich der Atlas Air Worldwide Holdings. Das Unternehmen bestellte neun Frachtmaschinen des Typs 747-8. Es betreibt den ersten neuen Jumbo im Auftrag von British Airways im Wet Lease. Dazu haben die beiden Parteien einen Vertrag über fünf Jahre abgeschlossen.

Mehr zum Thema

Ciudad Iberia: So stellt sich Iberia ihren neuen Technologiepark vor.

Iberia setzt auf Madrid und nur auf Madrid

Überschwemmung am Flughafen Valencia: Der Flugverkehr musste zwischenzeitlich eingestellt werden.

Gota fria setzt Flughafen Valencia unter Wasser

<strong>Platz 9: </strong>Spanien: 19.289 Starts pro Woche. Hier zu sehen, der Flughafen Madrid-Barajas.

Flughafen Madrid musste wegen Drohne schließen

Flughafen Madrid will herrenlose MD-87 loswerden

Flughafen Madrid will herrenlose MD-87 loswerden

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack