Boeing 737 Max von Ryanair: Erhielt fast 70 Stück.

737-8-200 und 737 Max 10Macht Ryanair Boeing mit 737-Max-Order glücklich?

Der Erstkunde der neu zertifizierten Boeing 737 Max könnte Ryanair heißen. Die Billigairline verhandelt mit Boeing über eine große neue Order.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Anfang Februar erklärte Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary, man habe bei Boeing ein Angebot für den Kauf zusätzlicher 737 Max abgegeben. Dabei gehe es nicht nur um die Billigflieger-Variante 737-8-200, sondern auch um die größere 737 Max 10. Im Gegenzug zu einer Order erwarte er aber einen neuen Preis für die bereits bestellten Exemplare, so O’Leary.

Dann stellte allerdings die Corona-Krise die Branche auf den Kopf. Statt Bestellungen sind nun Abbestellungen die Regel. Auch der irische Billigflieger leidet unter den Folgen der Pandemie und kürzt sein Angebot, will aber laut der Zeitung Irish Independent dennoch an einer neuen 737-Max-Order festhalten - und das womöglich sogar im ganz großen Stil.

Order wäre wichtig für Boeing

Ein Informant sagte der Zeitung, die Fluggesellschaft könnte Ende des Jahres 150 bis 200 Flugzeuge bei Boeing bestellen. Ein anderer Insider erklärte, er erwarte eine deutlich kleinere Order, nannte aber keine Zahl. In jedem Fall sollen sich die Gespräche zwischen Ryanair und Boeing um einen Mix aus 737-8-200 und 737 Max 10 drehen.

Ryanair könnte demnach die Order aufzugeben, sobald die Max wieder von den Behörden zertifiziert ist. Die Airline könnte damit Boeings missliche Lage bei der 737 Max und die wirtschaftliche Krise ausnutzen, um den Preis erheblich zu drücken. Eine Bestellung zur Wiederzulassung des Modells wäre zudem symbolisch extrem wichtig für Boeing.

Ryanair könnte Optionen umwandeln

Im Sommer 2019 hatte schon IAG-Chef Willie Walsh bei der Paris Air Show dem Flugzeugbauer einen Vertrauensbeweis geliefert. Allerdings gab er keine feste Order auf, sondern beließ es bei einer Absichtserklärung für den Kauf von 200 Boeing 737 Max.

Bisher hat Ryanair 210 Boeing 737-8-200 bestellt - 135 als feste Order, 75 als Optionen. Denkbar wäre auch, dass es Teil einer möglichen neuen Bestellung wird, dass die Iren die 75 Optionen in feste Orders umwandelt. Dazu könnten sie weitere Jets bestellen.

Kein klares Dementi

Ryanair-Airline-Chef Eddie Wilson sagte laut der Nachrichtenagentur Reuters zu dem Bericht, Priorität habe derzeit die aktuelle Bestellung. Man arbeite mit Boeing daran, die ersten der Flieger Anfang 2021 zu erhalten. Ein klares Dementi klingt anders.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Ryanair: Reine Boeing-737-Flotte, aber noch ohne Max.

Ryanair will 40 Boeing 737 Max zum nächsten Sommer

Die Ryanair-Flotte besteht aus knapp 430 Boeing 737-800 und einer Boeing 737-700

Ryanair will Boeing 737 Max nachbestellen

British Airways Boeing 737-400 (archived image): Will the airline receive more 737 or not?

Was wird aus den 200 Boeing 737 Max für IAG?

ticker-ryanair

Das sind die neuen Strecken von Ryanair ab Deutschland im Sommer 2026

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack