Airbus A330 von Air Berlin: Bald auch für Lufthansa unterwegs?

Pläne mit RegierungsgenehmigungMacht Air Berlin ganz den Abflug?

Gemäß einem Medienbericht übernimmt Lufthansa bald auch die Langstrecken von Air Berlin. Der Schritt ist Teil einer mit der Regierung abgesprochenen Rettungsaktion.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nach 18 Jahren bei Lufthansa zur Konkurrentin Air Berlin: Am 1. Februar übernimmt Thomas Winkelmann die Geschicke der geschrumpften deutschen Fluggesellschaft. Doch wie inzwischen immer klarer wird, hat der 57-Jährige nicht genug vom Kranich-Konzern. Er wird vielmehr als Statthalter von Lufthansa bei Air Berlin walten.

Wie die Wirtschaftszeitung Handelsblatt berichtet, plant Lufthansa bald die Übernahme vorerst der Langstrecken von Air Berlin. Dies sei in Absprache mit der deutschen Regierung in Berlin ausgehandelt worden. Offenbar will man so einen Zusammenbruch von Air Berlin mit dem Verlust von Tausenden Arbeitsplätzen verhindern. «Angesichts der Situation von Air Berlin ist man sich einig, dass es jetzt darum gehen muss, Lufthansa zu stärken», zitiert die Zeitung einen Insider aus dem Verkehrsministerium in Berlin.

Notmaßnahmen

Air Berlin hat kürzlich das Ferienflug-Geschäft in eine neue Gesellschaft von Etihad und Tui verkauft. Dadurch flossen der Airline dringend benötigte Mittel zu. Zudem werden künftig 38 Flugzeuge im Wet-Lease für Lufthansa fliegen, was sichere Einnahmen bringt. 33 Jets gehen an Eurowings, 5 an Austrian Airlines. Es waren Notmaßnahmen zur Stabilisierung.

Die restliche Air Berlin sollte sich ab kommendem Sommer auf das klassische Netzwerkgeschäft ab den beiden Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf konzentrieren. Mit 40 Flugzeugen der A320-Familie und 18 Bombardier Dash 8 Q400 wollte sie Flüge zu den wichtigsten europäischen Wirtschaftsstandorten anbieten. Der Fokus wurde auf Italien, Skandinavien und Osteuropa gelegt.

Übergangslösung

Noch sind keine Details bekannt. In einer ersten Phase wird Air Berlin diese Pläne nun wohl weiter umsetzen und neben Lufthansa existieren - aber eng durch die große Konkurrentin geführt. Später könnte die Airline dann in Eurowings aufgehen. Lufthansa bekommt so die kritische Größe bei der Billigtochter, zudem gehen Landerechte nicht an die Konkurrenz. Und Etihad kann sich mit begrenztem Schaden aus dem Deutschland-Abenteuer verabschieden.

Mehr zum Thema

Thomas Winkelmann: Er führt nun Air Berlin.

Lufthansa-Manager wird Chef von Air Berlin

Flugzeuge von Etihad, Lufthansa und Air Berlin: Bald sind alle verbandelt.

Lufthansa und Etihad arbeiten zusammen

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack