Flugzeug: Wenn einer eine Flugreise tut, kann er was erleben... mitunter auch Unangenehmes.

Bundestag will höhere LuftverkehrabgabeSteuer auf Langstreckenflügen steigt um 40 Prozent

Deutschland hebt Luftverkehrsteuer an: Das hat der Bundestag beschlossen. Die Branche übt heftige Kritik.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der deutsche Bundestag hat große Teile des Klimapakets verabschiedet, auf das sich die Große Koalition im September geeinigt hatte. Er segnete am Freitag (15. November) mehrere Gesetze ab, darunter auch das Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes. Darin ist vorgesehen, dass die Abgabe auf Flugtickets am 1. April 2020 deutlich erhöht wird. Bei Flügen in Europa steigt sie von 7,50 Euro auf 13,03 Euro, bei Mittelstrecken bis zu 6000 Kilometer von 23,43 auf 33,01 Euro und bei Langstrecken von 42,18 auf 59,43 Euro.

Damit verstärke man «die bereits gesetzten Anreize für ein umweltgerechtes Verhalten im Verkehr», begründete die Regierung in Berlin die Maßnahme. Die Einnahmen würden zur Finanzierung der steigenden Ausgaben zur Bekämpfung des Klimawandels und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen verwendet. 2023 wird mit Einnahmen von rund 850 Millionen Euro gerechnet.

«Falscher Weg»

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL kritisiert den Beschluss. «Die drastische Erhöhung der Luftverkehrsteuer im nationalen Alleingang ist der völlig falsche Weg für den Klimaschutz», schreibt er. Airlines würden so finanzielle Mittel für weitere Investitionen in schadstoffarme Flugzeuge und alternative Kraftstoffe entzogen. Zudem drohe eine Abwanderung zu grenznahen Flughäfen.

Eine Chance hat der BDL noch. Im November oder Dezember muss noch der Bundesrat als Vertretung der Bundesländer seinen Segen zum Gesetz geben.

Mehr zum Thema

Flugzeug am Himmel: Viel dürften am Dienstag nicht pünktlich sein.

Deutsche Luftverkehrsteuer soll 2020 steigen

Luftfahrt: Kommt die Schweizer Klimaabgabe?

Schweizer Parlament sagt Ja zu Flugticketsteuer

Reto Knutti: «Kein anderer Bereich wächst in puncto CO<sub>2</sub>-Emissionen so stark.»

«Wir müssen mittelfristig den Ausstoß auf null bringen»

ticker-deutschland

Sommerangebot in Deutschland wächst - vor allem in die Türkei, auf den Balkan und nach Nordafrika

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin