Michael O'Leary: Schoss scharf gegen Lufthansa.

Michael O'LearyLufthansa wie ein «Crack-Kokain-Junkie»

Ryanair-Chef Michael O'Leary gefällt es gar nicht, dass Konzerne wie Lufthansa Staatshilfen beantragen. Dafür findet er auch recht eigenwillige Metaphern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die ganze Welt ist  derzeit besessen von der Netflix-Dokumentation Tiger King, die tief in die absurde Welt der Raubkatzenfans in den USA eintaucht. Vielleicht auch Michael O'Leary? Zumindest der Hintergrund, den der Ryanair-Chef für sein Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News wählte, lässt darauf schließen. Zu sehen ist ein Bild von Leopardenfell.

Doch nicht nur der Hintergrund, auch der Inhalt des Interviews hat es in sich. O'Leary wird einmal mehr seinem Ruf gerecht, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und feuert eine Breitseite nach der anderen in Richtung seiner Konkurrenten ab. Auch zu Lufthansa hat der Ire etwas zu sagen. In Bezug auf die bis zu zehn Milliarden an Staatshilfen verglich O'Leary den deutschen Konzern mit einem «Crack-Kokain-Junkie».

Auch Kritik an Richard Branson

Die Flugzeuge seien ja geparkt, also brauche man gar nicht so viel Geld. Die Deutschen seien so high, dass sie nicht mehr wüssten, was sie tun, führte O'Leary die Analogie weiter. Nach der Krise würden sie wohl einfach wieder «rumlaufen und alle kaufen».

Auch Milliardär Richard Branson bekam sein Fett weg im O'Leary-Interview. Der Ryanair-Chef stört sich daran, dass dessen Virgin Atlantic Staatshilfe möchte. Branson hatte zuvor seine Karibikinsel Necker Island als Sicherheit gegen einen Kredit der Regierung angeboten, wie er in einem Schreiben an die Mitarbeiter erklärte.

«Soll er den Scheck doch selbst schreiben»

«Da haben wir jetzt Virgin Atlantic, die quasi Delta gehört, und einen Milliardär, der auf einer Karibikinsel lebt», so O'Leary. «Wenn er wirklich so besorgt um Virgin ist, soll er den Scheck doch selbst schreiben. Geld hat er genug.»

Mehr zum Thema

Lufthansa: Die Staaten helfen.

Staatliche Lufthansa-Hilfsgelder kommen aus vier Ländern

Auch am Flughafen Zürich werden die Abstellplätze...

Regierung will Swiss helfen - unter Vorbehalt

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier