Michael O'Leary: Schoss scharf gegen Lufthansa.

Michael O'LearyLufthansa wie ein «Crack-Kokain-Junkie»

Ryanair-Chef Michael O'Leary gefällt es gar nicht, dass Konzerne wie Lufthansa Staatshilfen beantragen. Dafür findet er auch recht eigenwillige Metaphern.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die ganze Welt ist  derzeit besessen von der Netflix-Dokumentation Tiger King, die tief in die absurde Welt der Raubkatzenfans in den USA eintaucht. Vielleicht auch Michael O'Leary? Zumindest der Hintergrund, den der Ryanair-Chef für sein Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News wählte, lässt darauf schließen. Zu sehen ist ein Bild von Leopardenfell.

Doch nicht nur der Hintergrund, auch der Inhalt des Interviews hat es in sich. O'Leary wird einmal mehr seinem Ruf gerecht, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und feuert eine Breitseite nach der anderen in Richtung seiner Konkurrenten ab. Auch zu Lufthansa hat der Ire etwas zu sagen. In Bezug auf die bis zu zehn Milliarden an Staatshilfen verglich O'Leary den deutschen Konzern mit einem «Crack-Kokain-Junkie».

Auch Kritik an Richard Branson

Die Flugzeuge seien ja geparkt, also brauche man gar nicht so viel Geld. Die Deutschen seien so high, dass sie nicht mehr wüssten, was sie tun, führte O'Leary die Analogie weiter. Nach der Krise würden sie wohl einfach wieder «rumlaufen und alle kaufen».

Auch Milliardär Richard Branson bekam sein Fett weg im O'Leary-Interview. Der Ryanair-Chef stört sich daran, dass dessen Virgin Atlantic Staatshilfe möchte. Branson hatte zuvor seine Karibikinsel Necker Island als Sicherheit gegen einen Kredit der Regierung angeboten, wie er in einem Schreiben an die Mitarbeiter erklärte.

«Soll er den Scheck doch selbst schreiben»

«Da haben wir jetzt Virgin Atlantic, die quasi Delta gehört, und einen Milliardär, der auf einer Karibikinsel lebt», so O'Leary. «Wenn er wirklich so besorgt um Virgin ist, soll er den Scheck doch selbst schreiben. Geld hat er genug.»

Mehr zum Thema

Lufthansa: Die Staaten helfen.

Staatliche Lufthansa-Hilfsgelder kommen aus vier Ländern

Auch am Flughafen Zürich werden die Abstellplätze...

Regierung will Swiss helfen - unter Vorbehalt

ticker-ryanair

Ryanair ätzt gegen Deutschland und das DLR, um in Österreich Druck zu machen

ticker-ryanair

Ryanair startet Flüge von Bremen nach Kalabrien

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies