Lufthansa-Airbus landet in Frankfurt: Die Zeichen stehen vorsichtig auf Entspannung.

Nach ZwistLufthansa und Fraport einigen sich auf Kostenpakt

Nach zuletzt eisiger Stimmung haben Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport eine Vereinbarung präsentiert. Es geht um Kostenentlastung und Wachstum.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Lufthansa und Fraport hatten schon bessere gemeinsame Zeiten: Dass Ryanair für die Ansiedlung von Flugzeugen Rabatte von 50 Prozent erhält, verdarb die Stimmung zwischen dem Frankfurter Flughafenbetreiber und seiner größten Kundin. Im Juni hieß es dann, eine Einigung im Streit liege in Griffweite. Auch von einem Wachstumspakt war die Rede. Und der ist nun da: Am Mittwoch (5. Juli) haben die beiden Unternehmen eine «Vereinbarung zur Kostenentlastung und für mehr Wachstum» präsentiert. Sie hätten einen Vertrag über kurzfristige Entlastungen unterzeichnet, teilten Lufthansa und Fraport gemeinsam mit.

Im Detail gehe es etwa darum, die bestehende Infrastruktur besser auszulasten und Kosten durch eine bessere Vorplanung der Passagierentwicklung zu reduzieren, hieß es. «Lufthansa und Fraport werden außerdem die Kundenansprache intensiver koordinieren, um dadurch die Angebote im Non-Aviation-Bereich zu optimieren.» Mit diesen Maßnahmen wolle man die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Lufthansa auch in den kommenden Jahren in Frankfurt weiter wachsen könne.

Weitere Gespräche angekündigt

Der Flughafenbetreiber teilte außerdem mit: «Um auch im Jahr 2018 Wachstum am Frankfurter Flughafen zu fördern, plant Fraport, für das kommende Jahr keinen neuen Entgeltantrag zu stellen.» Der bestehende Entgeltantrag werde dann weiterhin Bestand haben. Macht Fraport diese Ankündigung wahr, dürften Start- und Landegebühren 2018 wohl nicht steigen.

Das gemeinsame Statement soll offensichtlich das Ende der Eiszeitstimmung einläuten. Es ist die Rede von einem «Neustart für noch intensivere Beziehungen» und davon, «ein neues Kapitel der Zusammenarbeit» aufzuschlagen. «Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und der Auftakt zu weiteren Gesprächen», sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister.

Lufthansa beobachtet Fraport

Allerdings zitierte das Handelsblatt Lufthansa-Kreise mit der Aussage, dass es maßgeblich vom weiteren Verhalten von Fraport abhänge, ob man den Streit tatsächlich dauerhaft beilegen könne. «Sollte das Management zum Beispiel vehement weitere Billiganbieter an den größten deutschen Flughafen holen oder nicht das umsetzen, was man versprochen hat, nämlich die Stärkung der Drehkreuzfunktion, müssten wir neu denken», sagte eine nicht näher genannte Führungskraft der Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

«Offene Nötigung»: Schwere Vorwürfe der Vereinigung Cockpit an Ryanair

ticker gericht urteil gesetz

Deutsches Gericht verhängt Geldstrafe gegen Edreams wegen irreführender Preise

ticker-ryanair

Belgisches Gericht verurteilt Ryanair wegen irreführender Praxis im Buchungsprozess

ticker-ryanair

Ryanair streicht neun Österreich-Routen

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies