Lufthansa-Flieger in Frankfurt: Am Mittwoch steht fast alles still.

Bodenpersonal legt Arbeit niederLufthansa streicht wegen Streik fast alle Flüge ab Frankfurt und München

Der Streik des Bodenpersonals hat heftige Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Lufthansa muss nahezu das ganze Flugprogramm an den beiden deutschen Drehkreuzen streichen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Am Mittwoch um 03:45 Uhr geht es los, am Donnerstag um 06:00 Uhr ist es vorbei. So lange legt das Bodenpersonal der Lufthansa diese Woche die Arbeit nieder. Und das hat heftige Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Wie die Airline mitteilt, streicht sie ab Frankfurt und München fast alle Flüge am Streiktag. Doch auch am Dienstag sind schon einige Stornierungen nötig.

In Frankfurt streicht die Fluggesellschaft insgesamt 678 Flüge, davon 32 bereits am heutigen Dienstag (26. Juli). Betroffen sind laut Lufthansa voraussichtlich 92.000 Fluggäste. In München sagte die Airline insgesamt 345 Flüge ab, davon 15 bereits am Dienstag, 42.000 Fluggäste kommen nicht wie geplant ans Ziel.

Management ist sauer

Man werde alle betroffenen Reisenden informieren und nach Möglichkeit umbuchen. Lufthansa sagt aber auch, dass das nicht in allen Fällen möglich sein wird. «Die Kapazitäten sind begrenzt», so die Fluggesellschaft.

Personalvorstand Michael Niggemann ist verärgert. «Die frühe Eskalation nach nur zwei Verhandlungstagen in einer bislang konstruktiv verlaufenden Tarifrunde richtet enorme Schäden an. Das betrifft vor allem unsere Fluggäste in der Hauptreisezeit», so der Lufthansa-Manager. «Und es belastet unsere Mitarbeitenden in einer ohnehin schwierigen Phase des Luftverkehrs zusätzlich stark.»

«Nicht mehr verhältnismäßig»

Man habe ein «hohes Angebot mit sehr substantiellen Vergütungssteigerungen im Zeitraum der nächsten zwölf Monate von mehr als 10 Prozent Plus in den Vergütungsgruppen bis 3000 Euro und rund 6 Prozent Plus bei 6500 Euro monatlicher Grundvergütung» unterbreitet. Daher sei der «sogenannte Warnstreik mitten in der Hauptreisezeit schlicht nicht mehr verhältnismäßig», so Niggemann.

Mehr zum Thema

Fahrzeug von LEOS am Flughafen Düsseldorf: Könnte durch den Streik stillstehen.

Lufthansa-Bodenpersonal soll in ganz Deutschland streiken

Die Allegris-Kabine der Boeing 787 von Lufhansa

Lufthansa muss Großteil der Business Class in neuen Boeing 787 noch länger sperren

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Iran-Flüge bis Ende März aus

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack