Boeing 777-9 von Lufthansa: Soll so aussehen.

Nochmals späterLufthansa rechnet mit Boeing 777X erst 2026

Eigentlich äußert sich Lufthansa nicht zu möglichen Verspätungen von neuen Modellen. Airline-Chef Jens Ritter zweifelt jedoch daran, dass die erste Boeing 777-9 wie geplant im Sommer 2025 ankommt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bisher lief es so: Emirates-Präsident Tim Clark erklärt öffentlich, dass er weitere Verspätungen bei der Erstauslieferung der Boeing 777X fürchtet. Darauf angesprochen, teilt Lufthansa mit, man erwarte das erste Flugzeug des Modells weiter zum zuletzt genannten Zeitpunkt. Das war beim geplanten Lieferdatum 2021 so und es ist aktuell so mit 2025.

Der Grund: Lufthansa sieht es nicht als ihre Aufgabe an, Verspätungen von Flugzeugmodellen anzukündigen oder darüber zu spekulieren. Sie will solche Ankündigungen dem Hersteller überlassen, in diesem Fall Boeing.

Plan für Zertifizierungsflug nicht erfüllt

So nannte Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr erst vor wenigen Tagen im Rahmen der Quartalszahlen wieder das zweite Quartal 2025 als Datum, zu dem man die erste 777-9 - die größere 777X-Variante - erwartet. Auch Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter nannte im Gespräch mit Journalistinnen und Journalisten nun «Sommer 2025» als offizielles Datum.

Doch zugleich äußerte Ritter deutliche Zweifel daran, dass dies einzuhalten ist. «Der letzte Stand war, dass der Zertifizierungsflug im März oder April hätte stattfinden sollen», so Ritter. Der Freigabeflug der europäischen Luftfahrtbehörde Easa sei dann anschließend Ende 2024 zu erwarten gewesen. Doch der Zertifizierungflug in den USA hat immer noch nicht stattgefunden.

«Frühestens Anfang Sommerflugplan 2026»

«Wir wissen nicht, warum», sagte Ritter. Lufthansa werde nächste Woche in Seattle neue Informationen bekommen. «Wir glauben, dass das wahrscheinlich noch länger gehen wird», erklärt der Lufthansa-Airlines-Chef. «Wenn die Easa-Zertifizierung noch nicht mal im Plan steht, dann glauben wir nicht, dass 2025 der Flieger kommt. Wir glauben, er wird frühestens Anfang Sommerflugplan 2026 bei uns ankommen.»

Ursprünglich hatte Lufthansa geplant, die erste Boeing 777X im Jahr 2020 in Empfang zu nehmen und damit eine neue Business Class einzuführen. Seitdem gab es immer wieder Verzögerungen und neue Termine des amerikanischen Flugzeugbauers für das Modell.

Mehr zum Thema

Boeing 777-9 von Lufthansa: Soll so aussehen.

Lufthansa erwartet Boeing 777X weiterhin 2025

Boeing 777X: In zwei Jahren soll sie für Lufthansa fliegen.

Korean Air verhandelt nach großer Airbus-Order auch über Boeing 777X

Lufthansa-Chef Carsten Spohr: Wünscht sich Boeings Management näher der Produktion in Seattle.

Lufthansa-Chef rät Boeing: «Chefin oder Chef muss wieder in Seattle sitzen»

Lufthansas Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AIHX vor einer Etihad-Heckflosse: Abschied aus Düsseldorf.

Lufthansas Airbus A340-600 winkt beim Abschied aus Deutschland

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin