Premium Economy der Lufthansa: Bald auch bei Swiss?

Vorbild LufthansaSwiss bekennt sich zur Premium Eco

So klar sagte es die Schweizer Fluglinie noch nie. Auch Swiss könnte bald eine Premium Economy auf der Langstrecke einführen. Auch neue Tarife sind ein Thema.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon jetzt erklärt die Lufthansa ihre neue Zwischenklasse zum Erfolg. «Wir sind sehr zufrieden mit der Auslastung und den Erträgen», erklärte Lufthansa-Passage-Vertriebsvorstand Jens Bischof kürzlich an der Tourismusmesse ITB in Berlin. Seit dem Start vor fünf Monaten seien bereits 60'000 Fluggäste in der Klasse zwischen Business und Economy gereist. Ein Drittel aller Langstreckenjets hat Lufthansa bereits umgebaut, Bis Herbst soll die ganze Flotte damit ausgestattet sein. «Wir haben definitiv die richtige Entscheidung getroffen», so Bischof.

Und das scheint auf die Schweizer Tochter abzufärben. «Das Thema Premium Eco auf der Langstrecke beschäftigt uns intensiv», sagte Vertriebschef Markus Binkert am Donnerstag (12. März) bei der Präsentation der Jahreszahlen. «Wir haben außerdem das Glück, dass wir sehen können, wie sich das Modell bei der Lufthansa durchsetzt.» Bei einem Erfolg werde man auch darauf setzen, so Binkert weiter.

Neues Tarifkonzept auch auf der Langstrecke?

Die Swiss befindet sich in einer guten Ausgangslage. Schon 2016 stoßen die ersten neuen Boeing 777-300ER zur Flotte. Zu den sechs bereits früher georderten Maschinen kommen nun drei weitere fest hinzu, wie ebenfalls bestätigt wurde. Die Airline muss also nicht alle alten Flieger umrüsten.

Gleichzeitig stellten die Schweizer ein neues Tarifkonzept für die Europaflüge vor, das sich an das der Lufthansa und von AUA Austrian Airlines anlehnt. Es gibt die Tarife Economy Light, Classic oder Flex sowie einen Business-Tarif. Die Economy-Tarife unterscheiden sich im Grundangebot. Der Light-Tarif soll der günstigste sein, Passagiere können dann nur mit Handgepäck fliegen und keine Plätze reservieren. Essen und Trinken soll es weiterhin geben.

Ähnliches Konzept für lange Flüge

Doch die Swiss überlegt sich bereits mehr. Man denke durchaus darüber nach, ein ähnliches Konzept auf der Langstrecke zu lancieren, so Binkert. «Doch noch ist das nicht konkret.»

Mehr zum Thema

Gestürzte Boeing 787: Das Heck ragt in den Himmel.

Vor dem Sturz der Boeing 787 von Lufthansa gab es eine Fehlermeldung

D-ABPQ: Die Boeing 787-9 liegt mit der Nase auf dem Boden.

Wie kann ein Flugzeug plötzlich auf die Nase fallen?

ticker-gewerkschaft-ufo

Ufo wirft dem Lufthansa-Management schwere Fehler vor und warnt vor unsicherem Sommer

Lufthansa-Flug LH 1548 kam erst nicht in Ponta Delgada an - und dann auch nicht in Frankfurt.

Mehr als zehn Stunden unterwegs: Nebel in Ponta Delgada zwingt Flüge von Lufthansa und Eurowings zu Odysseen

Video

air canada boeing 777 (1)
Vor 15 Jahren wurde er zum Kapitän befördert - offenbar mithilfe gefälschter Dokumente. So flog der Mann für Air Canada als Kommandant, ohne die Berechtigung dafür zu besitzen. Jetzt wurde er festgenommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack