Premium Economy der Lufthansa: Bald auch bei Swiss?

Vorbild LufthansaSwiss bekennt sich zur Premium Eco

So klar sagte es die Schweizer Fluglinie noch nie. Auch Swiss könnte bald eine Premium Economy auf der Langstrecke einführen. Auch neue Tarife sind ein Thema.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Schon jetzt erklärt die Lufthansa ihre neue Zwischenklasse zum Erfolg. «Wir sind sehr zufrieden mit der Auslastung und den Erträgen», erklärte Lufthansa-Passage-Vertriebsvorstand Jens Bischof kürzlich an der Tourismusmesse ITB in Berlin. Seit dem Start vor fünf Monaten seien bereits 60'000 Fluggäste in der Klasse zwischen Business und Economy gereist. Ein Drittel aller Langstreckenjets hat Lufthansa bereits umgebaut, Bis Herbst soll die ganze Flotte damit ausgestattet sein. «Wir haben definitiv die richtige Entscheidung getroffen», so Bischof.

Und das scheint auf die Schweizer Tochter abzufärben. «Das Thema Premium Eco auf der Langstrecke beschäftigt uns intensiv», sagte Vertriebschef Markus Binkert am Donnerstag (12. März) bei der Präsentation der Jahreszahlen. «Wir haben außerdem das Glück, dass wir sehen können, wie sich das Modell bei der Lufthansa durchsetzt.» Bei einem Erfolg werde man auch darauf setzen, so Binkert weiter.

Neues Tarifkonzept auch auf der Langstrecke?

Die Swiss befindet sich in einer guten Ausgangslage. Schon 2016 stoßen die ersten neuen Boeing 777-300ER zur Flotte. Zu den sechs bereits früher georderten Maschinen kommen nun drei weitere fest hinzu, wie ebenfalls bestätigt wurde. Die Airline muss also nicht alle alten Flieger umrüsten.

Gleichzeitig stellten die Schweizer ein neues Tarifkonzept für die Europaflüge vor, das sich an das der Lufthansa und von AUA Austrian Airlines anlehnt. Es gibt die Tarife Economy Light, Classic oder Flex sowie einen Business-Tarif. Die Economy-Tarife unterscheiden sich im Grundangebot. Der Light-Tarif soll der günstigste sein, Passagiere können dann nur mit Handgepäck fliegen und keine Plätze reservieren. Essen und Trinken soll es weiterhin geben.

Ähnliches Konzept für lange Flüge

Doch die Swiss überlegt sich bereits mehr. Man denke durchaus darüber nach, ein ähnliches Konzept auf der Langstrecke zu lancieren, so Binkert. «Doch noch ist das nicht konkret.»

Mehr zum Thema

Tap und Lufthansa: Kommt es zum Kauf der Anteile?

Lufthansa reicht verbindliches Angebot für Tap Air Portugal ein

Bombardier CRJ 900 der Ciytline: Saarbrücken wird die temporäre Heimat.

Hier parkt Lufthansa die Flugzeuge von Cityline

Lufthansa Aviation Center in Frankfurt: Hier werden überproportional Stellen wegfallen.

So soll der Riesen-Stellenabbau bei Lufthansa ablaufen

Sitz in der Business Class eines Airbus A320 von Lufthansa: Wer ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen.

Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies