A320 von Lufthansa: Eine solche Maschine musste in Perm notlanden.

Lufthansa-Notlandung in Russland

Wieder eine Notlandung, wieder ein seltsamer Geruch, wieder Lufthansa. Dieses Mal musste eine Maschine in Perm notlanden.

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Die Lufthansa-Maschine war auf dem Weg von der sibirischen Stadt Jekaterinburg nach Frankfurt, als plötzlich Rauch im Cockpit gemeldet wurde. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Itar Tass. Daraufhin musste der Airbus A320 mit 116 Passagieren und einer sechsköpfigen Crew an Bord auf dem Flughafen in der Stadt Perm notlanden, die ebenfalls im Ural liegt.

Die Fluggesellschaft hat eine Ersatzmaschine mit einem Inspektionsteam an Bord nach Russland gesendet. Die Maschine soll die Passagiere noch im Laufe des Tages ans Ziel in Frankfurt bringen. Über den genauen Grund für die Notlandung herrscht allerdings noch nicht hundertprozentige Klarheit. Andere Nachrichtenagenturen berichten von einem chemischen Geruch in der Kabine, nicht im Cockpit. Das erinnert an den Lufthansa-Zwischenfall in der Vergangenen Woche, als ebenfalls eine Lufthansa-Airbus in Zürich notlandete - auch wegen eines beißenden Geruchs in der Kabine. Weder bei diesem noch bei dem Zwischenfall im Ural gab es Verletzte.

Serie von Zwischenfällen

Lufthansa verzeichnete in letzter Zeit gleich mehrere Zwischenfälle neben dem in Zürich und dem jetzigen in Perm. Am 21. Oktober musste ein Airbus A340-600 in San Francisco bei hoher Geschwindigkeit den Start abbrechen, nachdem die Piloten ein Motorenproblem meldeten. Am gleichen Tag schaltete sich der eine Motor einer Lufthansa-Embraer ERJ-190 auf dem Flug von Frankfurt nach Hannover ab und die Maschine musste nach Köln ausweichen.

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