Joey: Endlich wieder mit seinem geliebten Herrchen vereint.

Reise in die USALufthansa muss Unruly Dog zurücklassen

Eine amerikanische Familie buchte für ihren Hund einen Lufthansa-Flug in die USA. Nach der Landung stellte sie fest, dass er zurückgeblieben war - wegen einer Panikattacke.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Für Tiere ist Fliegen kein schönes Erlebnis. So raten denn auch Fluggesellschaften, dass man seine Haustiere nur im Notfall auf eine Flugreise mitnehmen soll. Bei der Familie MacEnulty war diese Voraussetzung gegeben. Nach dem Tod der Mutter von John MacEnulty in den USA entschieden er und seine Familie, nach einem Jahr in Deutschland wieder in ihre Heimat zurückzuziehen. Da mussten Hund und Katze natürlich mit.

Die Familie reiste mit United Airlines. Die Fluglinie nimmt aber keine Reservierungen für Tiere mehr entgegen. Die MacEnultys hatten die Reise von Joey und Katze Molly daher über den Dienstleister Gradlyn Petshipping gebucht. Der wählte Lufthansa für den Transport. Der Flug kam kurz nach der United-Maschine in Chicago an. Doch nur die Katze kam in der vergangenen Woche in Chicago an. Am Flughafen erhielt die Familie eine SMS, in der sie informiert wurde, dass Joey zurückgeblieben war.

Panische Angst

Eigentlich hatte die Familie für beide Tiere die Bestätigung eines Tierarztes, dass sie reisefähig sind. Doch Joey leidet unter sehr großer Trennungsangst. Der Hund rastete denn auch während der Beladung ins Flugzeug aus und verletzte sich dabei an der Nase. Die Lufthansa-Mitarbeiter entschieden daher, dass Joey nicht flugfähig ist. Noch immer verweilt er in Frankfurt, weil sich sein Zustand seither nicht besserte.

«Gesundheit und Sicherheit unserer Fluggäste genießen bei Lufthansa oberste Priorität. Dieselben Standards gelten für Tiere, die von Lufthansa Cargo befördert werden», so eine Sprecherin der Fluglinie. Joey sollte dann eigentlich einige Tage später als die Familie zurück nach Hause fliegen, erklärt sie. «Doch nach sorgfältiger Untersuchung waren sich unsere Fachleute in der Animal Lounge einig, dass das Tier aufgrund seiner panischen Reaktion beim Verladen noch immer flugunfähig war.» Die Besitzer von Joey seien über seinen Zustand informiert worden.

Besitzer holt Joey ab

Joey sei von der mit dem Transport beauftragten Tierspedition am Flughafen abgeholt und in einer Hundepension untergebracht worden, wo er von professionellen Hundetrainern betreut wurde. Um ihn zu beruhigen, ist John MacEnulty inzwischen auch wieder nach Frankfurt gereist, wo er am Donnerstag (29. März) eintraf. Inzwischen hat er den Hund aus dem Tierheim abgeholt und hofft, ihn genug beruhigt, um einen Transport nach Hause zu ermöglichen.

Joeys extreme Trennungsangst war seiner Familie bekannt. Vor dem Hinflug nach Deutschland, so erzählt Familienvater, habe man den Hund daher das Beruhigungsmittel Alprazolam verabreicht.  In Deutschland habe man allerdings keinen Tierarzt gefunden, der dem Hund ein solches Medikament verschreiben wollte.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Tap und Lufthansa: Kommt es zum Kauf der Anteile?

Lufthansa reicht verbindliches Angebot für Tap Air Portugal ein

Bombardier CRJ 900 der Ciytline: Saarbrücken wird die temporäre Heimat.

Hier parkt Lufthansa die Flugzeuge von Cityline

Lufthansa Aviation Center in Frankfurt: Hier werden überproportional Stellen wegfallen.

So soll der Riesen-Stellenabbau bei Lufthansa ablaufen

Video

airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack