Airbus A320 von Lufthansa: Ablösung durch Neos könnte beschleunigt werden.

Innovationsprämie LuftfahrtLufthansa: Hätten mit Förderung weitere Jets ausgetauscht

Die staatliche Förderung beim Flugzeugkauf ist in Deutschland vorerst gescheitert. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hätte gerne davon Gebrauch gemacht.

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Da neue Flugzeugmodelle deutlich weniger CO² ausstoßen und auch leiser sind, wollte die deutsche Bundesregierung den Kauf solcher Flieger mit insgesamt einer Milliarde Euro fördern. Doch nun teilte das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit, man habe sich entschlossen, «das Genehmigungsverfahren bei der EU nicht weiter zu betreiben». Damit ist die Förderung zumindest vorerst gescheitert.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat nun deutlich gemacht, dass er dies bedauert. Man hätte damit «sicherlich das eine oder andere zusätzliche Flugzeug» früher ersetzen können.

«Heute fliegt man einen Airbus A320 beispielsweise 25 Jahre, teilweise länger», so Spohr am Donnerstag (4. August) im Gespräch mit Journalisten. Mit der staatlichen Förderung wäre das bei einigen Flugzeugen vielleicht schon nach 20 Jahren möglich gewesen.

Förderung nicht eingeplant

Der Konzernchef stellte aber auch klar: «Wir können unsere geplanten Investitionen auch so finanzieren, ohne diese Förderung.» Man habe dafür keine staatliche Hilfe eingeplant.

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