Airbus A319 von Lufthansa beim Anflug auf Frankfurt: Am Samstag blieben etliche Sitze frei.

Nach Streit beim Check-inLufthansa-Flug lässt fast 30 Reisende in Lyon zurück

Ein Streit zwischen Fluggästen hat am Airport Lyon für ein Chaos beim Check-in gesorgt. Ein Lufthansa-Flug nach Frankfurt hob ab, bevor alle Reisenden es an Bord schafften.

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Ärger am französischen Flughafen Lyon Saint-Exupéry. Am Samstag (31. Juli) startete Lufthansa-Flug LH1083 nach Frankfurt mit deutlich weniger Gästen als geplant. Die Zeitung Le Progres berichtet nach Gesprächen mit Augenzeugen, für den Lufthansa-Flug nach Frankfurt sowie einen Brussels-Airlines-Flug nach Brüssel seien fünf bis sechs Schalter geöffnet, aber nicht in der Lage gewesen, alle Fluggäste rechtzeitig abzufertigen.

Die Maschine Richtung Frankfurt habe zuerst gewartet, dann «wurde uns gesagt, dass der Kapitän nicht länger warten könne», zitiert die Zeitung einen Passagier. Außerdem habe es eine Auseinandersetzung zwischen Reisenden gegeben, berichtet das Blatt. Schließlich hätten rund 40 Reisende nach Frankfurt sowie weitere nach Brüssel ihre Flüge verpasst.

Cockpit-Crew wartete 44 Minuten

Gegenüber aeroTELEGRAPH erklärt Lufthansa, warum es beim Check-in nicht weiterging. An den Schaltern sei es «zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen Passagieren» gekommen, so ein Airline-Sprecher. Der Auslöser für diesen Streit stehe nach Lufthansa-Erkenntnissen nicht im Zusammenhand mit dem Flug. «Der Check-in-Prozess musste jedoch durch dieses Ereignis für etwa 20 Minuten unterbrochen werden.»

Die Cockpit-Crew von Flug LH1083 verzögerte den Abflug laut der Fluggesellschaft um 44 Minuten, damit alle Reisenden den Flieger noch erreichen konnten. Aber: «Da viele Passagiere dieses Fluges auch ihre Anschlussflüge in Frankfurt nicht verpassen sollten, musste die Besatzung schließlich den Flug beginnen und etwa 27 nicht an Bord befindliche Passagiere in Lyon zurücklassen», so der Sprecher. Man habe den Betroffenen spätere Flüge ab Lyon mit Lufthansa und Air France innerhalb der kommenden drei Stunden angeboten.

Airbus A319 mit 138 Plätzen

Zum Einsatz auf dem Flug nach Frankfurt kam der Airbus A319 mit dem Kennzeichen D-AIBI. Der Jet hat Platz für 138 Reisende. Wie viele der Sitze an diesem Tag gebucht waren, ist nicht bekannt. Auch den Brussels-Flug führte an diesem Morgen ein A319 durch.

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