Lufthansa-B747-8: Bald in Kooperation mit den Golf-Airlines?

Lufthansa offen für Golf-Partner

Zwei Erzrivalen kommen sich näher. Erst zeigte sich Emirates offen für eine Kooperation mit den Deutschen. Nun sendet Lufthansa positive Signale.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Aus verbitterten Konkurrenten werden plötzlich mögliche Freunde. Oder zumindest Geschäftspartner. «Wenn sich eine Kooperation mit einem Golf-Anbieter anbietet – warum nicht? Wer würde sich so etwas schon verschließen?», erklärte Christoph Franz am Montag (3. Juni) am Rande eines Treffens der internationalen Luftfahrtorganisation Iata in Kapstadt. Der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa nannte dabei laut dem open door" for links with Gulf carriers" href="http://www.arabianaerospace.aero/lufhansa-chief-has-open-door-for-links-with-gulf-carriers.html?utm_source=googleNews=organic=news_feed">Fachportal Arabian Aersopace

Er habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass sich die Golf-Anbieter veränderten, so der Lufthansa-Lenker weiter. Statt Alleingang suchten sie zunehmend Kooperationen. Qatar werde der Allianz Oneworld beitreten, Etihad sei diverse Codeshare-Abkommen eingegangen und Emirates habe eine Allianz mit Qantas vereinbart.

Versöhnlichere Töne

Auch Emirates-Chef Tim Clark zeigte sich vor Kurzem offen für eine Annäherung zwischen seiner Airline und Lufthansa. Wenn die Deutschen es wollten, so der Manager vor einigen Wochen, dann sei man offen für eine Zusammenarbeit. «Wir würden ein bilaterales Abkommen durchaus in Erwägung ziehen», so Clark Anfang Mai. Er verlangt als Voraussetzung aber Anpassungen beim Gegenüber. Lufthansa bräuchte «ein anderes Geschäftsmodell.»

Das sind aber ganz andere Töne als noch vor einiger Zeit. «Lufthansa hasst uns leidenschaftlich» sagte vor ein paar Jahren Maurice Flanagan, stellvertretender Emirates-Chef. Er verdächtigte die deutsche Fluggesellschaft, es der Konkurrentin aus Dubai extra schwer zu machen. Seit einigen Jahren kämpft Emirates schon um Landerechte in Berlin, die die Regierung der Airline verwehrt – auf Druck von Lufthansa, so die Konkurrenten.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates fährt Netzwerk auf 96 Prozent und Kapazität auf 75 Prozent hoch

ticker-emirates

Emirates Skycargo startet Frachterverbindung nach Toronto

ticker-emirates

Emirates fährt Golf-Verbindungen wieder hoch

ticker-emirates

Erster Airbus A380 von Emirates hat jetzt Highspeed-Internet

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg