Lufthansa-B747-8: Bald in Kooperation mit den Golf-Airlines?

Lufthansa offen für Golf-Partner

Zwei Erzrivalen kommen sich näher. Erst zeigte sich Emirates offen für eine Kooperation mit den Deutschen. Nun sendet Lufthansa positive Signale.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Aus verbitterten Konkurrenten werden plötzlich mögliche Freunde. Oder zumindest Geschäftspartner. «Wenn sich eine Kooperation mit einem Golf-Anbieter anbietet – warum nicht? Wer würde sich so etwas schon verschließen?», erklärte Christoph Franz am Montag (3. Juni) am Rande eines Treffens der internationalen Luftfahrtorganisation Iata in Kapstadt. Der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa nannte dabei laut dem open door" for links with Gulf carriers" href="http://www.arabianaerospace.aero/lufhansa-chief-has-open-door-for-links-with-gulf-carriers.html?utm_source=googleNews=organic=news_feed">Fachportal Arabian Aersopace

Er habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass sich die Golf-Anbieter veränderten, so der Lufthansa-Lenker weiter. Statt Alleingang suchten sie zunehmend Kooperationen. Qatar werde der Allianz Oneworld beitreten, Etihad sei diverse Codeshare-Abkommen eingegangen und Emirates habe eine Allianz mit Qantas vereinbart.

Versöhnlichere Töne

Auch Emirates-Chef Tim Clark zeigte sich vor Kurzem offen für eine Annäherung zwischen seiner Airline und Lufthansa. Wenn die Deutschen es wollten, so der Manager vor einigen Wochen, dann sei man offen für eine Zusammenarbeit. «Wir würden ein bilaterales Abkommen durchaus in Erwägung ziehen», so Clark Anfang Mai. Er verlangt als Voraussetzung aber Anpassungen beim Gegenüber. Lufthansa bräuchte «ein anderes Geschäftsmodell.»

Das sind aber ganz andere Töne als noch vor einiger Zeit. «Lufthansa hasst uns leidenschaftlich» sagte vor ein paar Jahren Maurice Flanagan, stellvertretender Emirates-Chef. Er verdächtigte die deutsche Fluggesellschaft, es der Konkurrentin aus Dubai extra schwer zu machen. Seit einigen Jahren kämpft Emirates schon um Landerechte in Berlin, die die Regierung der Airline verwehrt – auf Druck von Lufthansa, so die Konkurrenten.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates schickt Boeing 777 mit Premium Economy auch nach Peking und Beirut

ticker-emirates

Emirates feiert in Frankfurt Deutschlandstart ihrer Boeing 777 mit Premium Economy Class

ticker-emirates

Emirates erneuert Amenity Kits für Economy und Premium Economy

ticker-emirates

Airbus A380 von Emirates in Manchester von Tankwagen beschädigt

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack