Frachtcontainer-Sicherungen der Lufthansa: die Airline ändert ab 1. September ihr Meilenprogramm.

Airlines stutzen Vielfliegerprogramme

Die Lufthansa ändert ihr Meilenprogramm. Das spüren vor allem die besten Vielflieger. Auch andere Airlines reduzieren das Angebot.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schwarz ist die Farbe des Begehrens beim Meilenprogramm «Miles and More» von Lufthansa und ihren Konzerntöchtern Swiss und Austrian. Der höchste Vielfliegerstatus heißt Hon-Circle und garantiert VIP-Behandlung. Persönliche Assistenten am Boden, eigene Lounges und Limousinentransfer zum Flugzeug. Um diesen zu erreichen, müssen die Passagiere 600'000 Statusmeilen sammeln. Das wird ab dem 1. September noch schwerer. Um die exklusive Karte zu erhalten, zählen nur noch gesammelte Meilen in der First- und Businessklasse.

Gleichzeitig führt Lufthansa neue, günstigere Businesstarife ein, welche nicht oder nur teilweise angerechnet werden können. Auch Upgrades in die höhere Buchungsklasse sind nur noch bei teueren Tarifen möglich. Dafür ist es einfacher, den Senator-Status zu erhalten. Dazu genügen neu noch 100'000 statt wie bisher 130'000 Meilen. Die Strategie von Lufthansa ist klar: mehr bekommen soll nur noch, wer auch viel bezahlt. Betreffen wird die neue Regelung gemäß der Airline nur wenige der etwa 20 Millionen Mitglieder bei «Miles and More». Zahlen gibt Lufthansa keine bekannt, schätzungsweise zwei bis viertausend schwarze Karten sind im Umlauf.

Auch US-Airlines sparen

Lufthansa ist nicht alleine mit den Verschlechterungen: Delta und United werteten vor allem den tieferen Status «Silver» ab. Privilegien wie mehr Beinfreiheit oder zusätzliches Aufgabegepäck wurden bei ihnen gestrichen oder müssen nun auch von Vielfliegern extra bezahlt werden. Auch das bevorzugte Einsteigen ist für die Vielflieger mit dem niedrigen Silberstatus nicht mehr zu haben. Dadurch, dass vor allem durch das Meilensammeln mit Kreditkarten viele Passagiere mit der silbernen Karte anstehen, ist dieser Status zu leicht zu erreichen. American Airlines brüstete sich lange damit, dass bei ihr Meilen nicht verfallen. "Miles With No Expiration», warb die Airline. Nun werden die älteren Meilen nach 18 Monaten ohne Aktivität auf einem Konto ungültig.

Welche Erfahrungen machten Sie mit den Vielfliegerprogrammen? Welche Fluggesellschaft bietet den besten Gegenwert? Schreiben Sie uns in der Kommentarspalte.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies