Frachtcontainer-Sicherungen der Lufthansa: die Airline ändert ab 1. September ihr Meilenprogramm.

Airlines stutzen Vielfliegerprogramme

Die Lufthansa ändert ihr Meilenprogramm. Das spüren vor allem die besten Vielflieger. Auch andere Airlines reduzieren das Angebot.

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Schwarz ist die Farbe des Begehrens beim Meilenprogramm «Miles and More» von Lufthansa und ihren Konzerntöchtern Swiss und Austrian. Der höchste Vielfliegerstatus heißt Hon-Circle und garantiert VIP-Behandlung. Persönliche Assistenten am Boden, eigene Lounges und Limousinentransfer zum Flugzeug. Um diesen zu erreichen, müssen die Passagiere 600'000 Statusmeilen sammeln. Das wird ab dem 1. September noch schwerer. Um die exklusive Karte zu erhalten, zählen nur noch gesammelte Meilen in der First- und Businessklasse.

Gleichzeitig führt Lufthansa neue, günstigere Businesstarife ein, welche nicht oder nur teilweise angerechnet werden können. Auch Upgrades in die höhere Buchungsklasse sind nur noch bei teueren Tarifen möglich. Dafür ist es einfacher, den Senator-Status zu erhalten. Dazu genügen neu noch 100'000 statt wie bisher 130'000 Meilen. Die Strategie von Lufthansa ist klar: mehr bekommen soll nur noch, wer auch viel bezahlt. Betreffen wird die neue Regelung gemäß der Airline nur wenige der etwa 20 Millionen Mitglieder bei «Miles and More». Zahlen gibt Lufthansa keine bekannt, schätzungsweise zwei bis viertausend schwarze Karten sind im Umlauf.

Auch US-Airlines sparen

Lufthansa ist nicht alleine mit den Verschlechterungen: Delta und United werteten vor allem den tieferen Status «Silver» ab. Privilegien wie mehr Beinfreiheit oder zusätzliches Aufgabegepäck wurden bei ihnen gestrichen oder müssen nun auch von Vielfliegern extra bezahlt werden. Auch das bevorzugte Einsteigen ist für die Vielflieger mit dem niedrigen Silberstatus nicht mehr zu haben. Dadurch, dass vor allem durch das Meilensammeln mit Kreditkarten viele Passagiere mit der silbernen Karte anstehen, ist dieser Status zu leicht zu erreichen. American Airlines brüstete sich lange damit, dass bei ihr Meilen nicht verfallen. "Miles With No Expiration», warb die Airline. Nun werden die älteren Meilen nach 18 Monaten ohne Aktivität auf einem Konto ungültig.

Welche Erfahrungen machten Sie mit den Vielfliegerprogrammen? Welche Fluggesellschaft bietet den besten Gegenwert? Schreiben Sie uns in der Kommentarspalte.

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