Terminal des Lübecker Flughafen: Bald sollen hier wieder Passagiere abgefertigt werden.

Ab Frühjahr 2020Lübeck bekommt wieder Passagierflüge

Seit drei Jahren hob in Lübeck kein Passagierflugzeug mehr ab. Zwei neue Charterflüge sollen dem norddeutschen Flughafen nächstes Jahr zum Neustart verhelfen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

2016 war für den Flughafen Lübeck kein einfaches Jahr. Nachdem der Airport im Jahr zuvor Insolvenz angemeldet hatte, stellte der ungarischen Billigflieger Wizz Air auch noch die einzigen Passagierflüge ein. Noch im selben Jahr übernahm der in Kritik geratene Unternehmer Winfried Stöcker den Flughafen und rettete ihn vor der Pleite. Vergangenes Jahr sicherte er 60 Millionen Euro zur Sanierung und zum Ausbau des Flughafens zu, um Lübeck zur Rückkehr in die Passagierfliegerei zu verhelfen.

Nun erhält der Flughafen erstmals seit dem Weggang von Wizz Air wieder Passagierflüge. Ab April 2020 soll es zwei Charterverbindungen nach Italien geben. Vorgesehen sind Flüge nach Neapel und Sizilien, welche für Pauschalangebote des Reiseveranstalters Neubauer Touristik geflogen werden sollen, berichtet das Hamburger Abendblatt. Welche Airline die Flüge durchführt, ist bisher nicht klar. Der Lübecker Flughafen schreibt in einer Mitteilung, dass bereits erste Mitarbeiter für die Abfertigung der Flugzeuge geschult werden.

Eigene Airline soll auch Linienflüge wieder zurückbringen

Aktuell plant der Flughafen auch, wieder Linienflüge aufzunehmen - unter anderem in Eigenregie. Dafür gründete Investor Stöcker Anfang 2018 Lübeck Air. Zurzeit besitzt die Airline einen Businessjet des Typs Falcon 7X, will künftig aber mit dem dänischen Charterairline Air Alsie zusammenarbeiten, die neben Businessjets auch ATR besitzt. Als mögliche Ziele zur Debatte stehen neben Stockholm etwa auch München, Zürich, Wien und London.

Mehr zum Thema

Flughafen Lübeck: Soll wachsen.

Lübeck soll mit eigener Airline aufleben

Flughafen Lübeck: Anwohner wehrten sich gegen mehr Lärm.

Flughafen Lübeck bekommt längere Piste

Flughafen Lübeck: Bald keine Linienflüge mehr.

Flughafen Lübeck verliert alle Linienflüge

ticker-deutschland

Fluggesellschaften kritisieren fehlende Reform der Flughafenentgelte im Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg