London City Airport: Es sind noch Plätze frei.

Verjüngungskur für London City

Während Heathrow und Co. an Grenzen stoßen, kann der Flughafen in London Finanzzentrum ausbauen. Er will von den Problemen der anderen profitieren.

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Ein Vierteljahrhundert hat der London City Airport inzwischen auf dem Buckel. 1987 eröffnete ihn Elizabeth II. als Königin desVereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland höchstpersönlich. Vier Fluggesellschaften boten im ersten Jahr Flüge an drei Destinationen an. Inzwischen sind es zehn Airlines und 42 Destinationen. Etwas über drei Millionen Passagiere dürften den kleinen Airport in diesem Jahr benutzen, viele davon Geschäftsreisende, welche die Nähe zum Stadtzentrum schätzen. Da ist es an der Zeit, dem Londoner Stadtflughafen eine Modernisierung zu verpassen, finden die Betreiber. 15 Millionen Pfund (rund 19 Millionen Euro/22 Millionen Franken) investieren sie in das Projekt.

Schon im kommenden Frühling sollen die Arbeiten beginnen. Der Western Pier soll modernisiert werden, indem die dortigen Flugsteige erneuert werden. Auch die Aufenthaltsbereiche und Lounges erhalten einen neuen Anstrich, wie der Flughafen mitteilt. Die internationalen Ankunftshallen sollen umgebaut und die Gepäckabfertigung auf mehr Effizienz getrimmt werden.

Heathrow und Co. «entlasten»

Denn offenbar hat man am London City Airport noch einiges vor: Momentan fertigt er im Jahr um die 70'000 Flüge ab. Die Genehmigung erlaubt bis zu 120'000 Flüge pro Jahr und eine Zahl von zehn Millionen Passagieren. Mit den noch freien Kapazitäten will man in Zeiten punkten, in denen die anderen Londoner Flughäfen an die Grenzen ihrer Auslastung stoßen. «Mit der Investition und weiteren Infrastruktur-Ausbauten in den nächsten drei Jahren können wir die uns erlaubte Kapazität erreichen, unseren hohen Standard beibehalten und einen Teil des europäischen Flugverkehrs von anderen, süd-östlich gelegenen Flughäfen aufnehmen, welche die zunehmende Belastung spüren», kündigt Flughafen-Chef Declan Collier denn auch an.

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