Learjet 60: Mit einer Maschine dieses Typs startet Lima Airlines.

Charterairline in PeruLima Airlines will zum Linienflieger aufsteigen

Bisher führt Lima Airlines nur Charterflüge durch. Doch jetzt will die Fluggesellschaft aus Perus Hauptstadt in den Linienverkehr einsteigen. Die Hintergründe sind unklar.

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Die Geschichte von Lima Airlines beginnt mit einem nicht gerade bescheidenen Namen: Als Total Genius Iron Mining kaufte die Firma im Jahr 2012 ihr erstes Flugzeug, einen Learjet 60. Damit transportierte sie die Manager des peruanisches Ablegers des Hongkonger Minenkonzerns Junefield. So erzählt die Fluggesellschaft auf ihrer Webseite selber ihre Anfänge. Heute beschreibt Lima Airlines ihr Angebot beim Karrierenetzwerk Linkedin als «luxuriöse Charterflüge». Im Juni 2016 erteilten die peruanischen Behörden der Airline auch die Genehmigung für internationale Verbindungen. Doch damit nicht genug.

Lima Airlines will sich mit dem Chartergeschäft nicht zufrieden geben: Wie Perus Transportministerium im Juni 2017 bekannt gab, hat die Fluggesellschaft beantragt, den Linienverkehr mit Passagieren, Fracht und Post innerhalb des Landes aufnehmen zu dürfen. Insgesamt 40 Verbindungen und 24 Ziele will die Airline bedienen und bittet um die Erlaubnis, Flugzeuge von Airbus (bis hin zum riesigen A380), Boeing, Bea, Bombardier, Antonov, ATR, Dornier, Embraer, Fokker und Saab einflotten zu dürfen.

Details zu Finanzen und Flotte unklar

Unklar bleibt dagegen, welche Flugzeuge genau Lima Airlines kaufen will und wie groß die Flotte sein soll. Auch über die Finanzierung finden sich keine Angaben. Peruanische Medienberichte schweigen sich zu diesem Punkt ebenfalls aus. Tatsächlich ist sogar unklar, über welche Maschinen die Fluggesellschaft zurzeit verfügt. Während Lima Airlines auf ihrer offenbar veralteten Webseite weiterhin lediglich einen Learjet 60 nennt, berichtet das Fachportal ch-aviation, zur Flotte würden eine Cessna 525, eine Cessna 550 Citation und eine Israel Aerospace Industries Westwind 1125 Astra gehören.

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