A320 von Afriqiyah: Die Airline will größere Jets.

Afriqiyah setzt auf Airbus

Die libysche Airline bestellte drei A330 und least nun noch zwei weitere hinzu. Seit Kurzem fliegt sie auch wieder nach London.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es sind immer noch die Nachwirkungen des Krieges und der nach wie vor instabilen Sicherheitslage. Ein Flugzeug der libyschen Staatsairline Afriqiyah Airways ist derzeit fluguntauglich, nachdem ein nicht identifizierter Schütze es mit seiner Pistole schwer beschädigte. Bis er repariert sei, sei der Airbus A330 nicht nutzbar, berichtet die Nachrichtenseite Arabian Aerospace. Wann er wieder einsetzbar sein werde, ist nicht klar. Und das genau in der Zeit, in der die Buchungen bei der Fluggesellschaft offenbar stark zunehmen. Wie die Nachrichtenseite weiter berichtet, ist die Nachfrage stark angestiegen, weil viele Libyer die Pilgerreise nach Mekka unternehmen wollen. Dafür sollte auch der nun beschädigte Jet eingesetzt werden.

Laut der Botschaft Saudi Arabiens in Libyen habe man eine Rekordzahl an Visa für Pilger in der Ramadanzeit ausgestellt. Obwohl neben Afriqiyah auch Libyan Airlines während der Fastenzeit tägliche Flüge anbietet, würden diese nicht ausreichen, um die Nachfrage zu bedienen. Daher leaste Afriqiyah nun zwei zusätzliche Langstreckenjets von Typ A330. Nicht nur das: Wie die Orderzahlen der Farnborough Airshow aus dem letzten Monat zeigen, hat die Airline auch drei A330 Langstreckenjets bei Airbus direkt bestellt. Gleichzeitig wurde eine Bestellung für A321 storniert. 2013 und 2014 sollen die Langstreckenjets ausgeliefert werden.

Wieder Flüge nach Europa

Offenbar geht man in Libyen also von einer steigenden Nachfrage aus. Nach den Kämpfen in Libyen war sie - wie die zweite Airline Lybian - stark angeschlagen. Doch inzwischen operiert sie wieder, auch nach Europa. Die aktive Flotte besteht aus insgesamt acht A319 und A320-Jets. Durch einen Wetlease-Vertrag mit der tunesischen Nouvelair, die Wartung und Crew für den A320 stellt, konnte die Airline ein Flugverbot in die Europäische Union umgehen, das die Regierung des Landes ihr selbst auferlegt hatte. Man wollte einer Platzierung auf der Schwarzen Liste der EU zuvorkommen. So hat die Fluglinie etwa Anfang Juli den Londoner Flughafen Gatwick wieder in ihre Destinationen aufgenommen, den sie nun drei Mal in der Woche anfliegt.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A321 von Condor: Bald auch in London möglich.

Condor baut eigenes Zubringernetz weiter aus

Flughafen Gatwick mit beiden Pisten: Die nördliche Piste wird bis 2030 verschoben.

Grünes Licht für zweite Piste in London-Gatwick

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

ticker-london-gatwick-lgw

Wechsel beim Flughafen London- Gatwick: Pierre-Hugues Schmit übernimmt Chefposten

Video

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack