Und 2022 wird mit bereits 30 Jets gerechnet.

Eigenes AOC angekündigtLevel plant mit bis zu 30 Flugzeugen

Bislang ist die Langstrecken-Billigairline Level nur mit zwei Maschinen unterwegs. Der Chef des Mutterkonzerns IAG verrät, bis wann die Flotte auf 30 Flugzeuge wachsen soll.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Erst im Juni hat Level den Betrieb aufgenommen. Mit zwei Airbus A330-200 fliegt die Langstrecken-Billigairline von Barcelona nach Los Angeles, Oakland, Punta Cana und Buenos Aires. Nur 54 Tage nach dem Start kündigte der Mutterkonzern IAG schon die Bestellung drei weiterer Airbus A330-200 für Level an.

Nun hat sich IAG-Chef Willie Walsh auf einem Branchenkongress zu weiteren Ausbauplänen geäußert. Demnach hat sich der Konzern von British Airways, Aer Lingus, Iberia und Vueling vorgenommen, dass Level im Jahr 2019 eine Flotte von etwa 13 Flugzeugen haben wird. Im Jahr 2022 könnten es dann schon bis zu 30 Flieger sein, so Walsh.

Level soll eigenes AOC bekommen

Der Konzernchef sagte dem Fachportal Flightglobal, eine Flotte dieser Größe werde dann wohl bestehen aus Airbus A330, einem Modell mit nur einem Gang wie dem Airbus A321LR und «vielleicht noch etwas anderem», alle im Einsatz auf der Langstrecke. Walsh lobte den A321 Neo LR als Flieger, der im Gegensatz zu bisherigen Großraumflugzeugen auf der Langstrecke neue Möglichkeiten in Sachen Effizienz eröffne.

Der IAG-Chef kündigte außerdem an, dass Level zu einem eigenen Unternehmen mit eigenem Management und eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) umgebaut werden soll, da die Wachstumspläne in den aktuellen Strukturen nicht umsetzbar seien. Zurzeit fliegt Level unter dem AOC ihrer Schwester-Airline Iberia. Auch die beiden A330-200 und deren Crews stammen von Iberia.

Expansion Richtung Osten denkbar

Walsh bekräftige auch den Plan, im kommenden Jahr eine zweite Basis zu eröffnen. Die Entscheidung zwischen Rom und Paris soll in den kommenden Monaten fallen. «Die neue Basis wird mindestens zwei Flugzeuge erhalten - vielleicht auch drei», so der IAG-Lenker. Das heißt, von den drei bestellten A330-200 wird wohl höchstens einer nach Barcelona gehen.

In Zukunft soll Level dann womöglich nicht nur gen Westen fliegen, sondern auch in den Osten. Walsh bestätigte entsprechende Überlegungen mit etwa Tokio als potenziellem Ziel.

Mehr zum Thema

ticker-iag-international-airlines-group

British Airways, Iberia und Co. wollen mit neuem System den Treibstoffverbrauch senken

ticker-iag-international-airlines-group

IAG dämpft Wachstumspläne für 2026

ticker iag engine tech

Max Schramm wird Chef von IAG Engine Tech

ticker-iag-international-airlines-group

IAG hält Easyjet-Übernahme wegen EU-Gesetzen derzeit für kaum umsetzbar

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies