The nose section of an Airbus A380 rolls through a small town in the south of France.

Transport ins Airbus-WerkLetzter A380-Konvoi erreicht Toulouse

Sie kommen aus ganz Europa übers Meer und über die Straße nach Toulouse. Nun wurden zum letzten Mal alle Teile eines Airbus A380 so transportiert.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Teile kommen aus ganz Europa. Die Heckflosse und die hinterste Rumpfsektion werden in Hamburg hergestellt. Die Tragflächen bauen Arbeiter im britischen Broughton, das Höhenleitwerk ihre Kollegen im spanischen Cadiz und der Rest des Rumpfes wird im französischen Saint-Nazaire gefertigt.

Bevor die riesigen Bauteile zu einem Airbus A380 zusammengefügt werden können, müssen sie eine lange Reise unternehmen. Während die Heckflosse im Airbus Beluga fliegt, werden die anderen Bauelemente mit riesigen Frachtschiffen nach Pauillac an der Gironde gefahren. Dort werden sie auf kleinere Schiffe aufgeteilt und auf dem Fluss Garonne nach Langon gebracht.

Durchschnittsgeschwindigkeit 18 Kilometer pro Stunde

In der französischen Stadt endet die Schiffsreise, die Teile des Airbus A380 werden von nun an mit riesigen Schwerlastern weiter nach Toulouse transportiert. Itinéraire à Grand Gabarit heißt die extra für den Superjumbo geschaffene, zusammenhängende Kette französischer Nationalstraßen, die zum Endmontagewerk Jean-Luc Lagardère führt, wo die A380 fertig gebaut werden.

Am Montagabend (24. Februar) setzten sich die Transporter zum letzten Mal mit einem ganzen A380 in Langon in Bewegung. In rund 22 Stunden - und nach mehreren Pausen in der Nacht - kamen sie am frühen Donnerstagmorgen (27. Februar) in Toulouse an. Rund 18 Kilometer pro Stunde betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit, wie die Zeitung La Dépêche schreibt.

Insgesamt 251 Mal

Airbus hat vor einem Jahr bekannt gegeben, die Produktion des A380 einzustellen. 2021 wird der letzte Superjumbo an Emirates ausgeliefert. Neun Exemplare muss der Konzern noch fertig bauen.

Bis dahin werden 251 Exemplare des größten Passagierflugzeuges der Welt gebaut und über die Itinéraire à Grand Gabarit transportiert worden sein. Der Straßenkorridor wird jedoch auch danach noch ab und an gebraucht - für Teile des Airbus Beluga XL.

Mehr zum Thema

Airbus A380: In der Öffentlichkeit sehr beliebt.

Wie Airbus das Ende des A380 begründet

F-HPJB bei der Landung in Dresden.

Air France hat ersten Airbus A380 ausgemustert

Der erste A380 wurde in seine Einzelteile zerlegt

Der erste A380 wurde in seine Einzelteile zerlegt

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies