P-180 Avanti Evo bei der Messe Ebace in Genf: Die Propeller des Piaggio-Fliegers zeigen nach hinten.

Zwei AuslieferungenLebenszeichen von Piaggio

Der italienische Flugzeughersteller ging letztes Jahr in die Insolvenz. Doch es gibt eine Reihe potenzieller Investoren - und nun auch zwei Auslieferungen.

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Um Piaggio Aerospace sah es lange Zeit düster aus. Der traditionsreiche Flugzeugbauer aus Italien hatte schon länger Probleme, seinen Turboprob-Flieger P-180 Avanti als Geschäftsflugzeug zu vermarkten. Verbesserte Abwandlungen, sogar als Patrouillenflieger oder Drohne, halfen nicht. Im vergangenen November meldete die Firma Insolvenz an.

Doch nun gibt es Lichtblicke. So meldete Piaggio am Mittwoch (22. Mai), dass man bald zwei Flugzeuge ausliefern werde. Bei beiden handelt es sich um die leistungsgesteigerte Variante P-180 Evo. Einer der Businessflieger geht an den Ex-Autorennfahrer und -L’Oréal-Chef Lindsay Owen-Jones, der andere an einen anonymen Kunden in Afrika.

Interesse am Unternehmen ist groß

Die Mitteilung gab Piaggio im Rahmen der Geschäftsflugzeug-Messe Ebace in Genf heraus. Unter den Dutzenden ausgestellten Flugzeugen dort war auch eine Avanti zu sehen. Wenige Tage zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass es fast 39 Interessenten an der insolventen Piaggio Aerospace gebe, 26 davon für eine Komplettübernahme.

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