Air-Berlin-Flieger: Erste Geschäftspartner werden offenbar nervös-

AercapLeasingfirma lässt offenbar Air Berlin fallen

Laut einem Medienbericht verlangt die irische Leasingfirma Aercap zehn Airbus A330 so schnell wie möglich von Air Berlin zurück. Das soll der Grund für die Langstreckenstreichungen sein.

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Bei Air Berlin jagt derzeit eine negative Meldung die andere. Am Montag (11. September) wurde bekannt, dass die deutsche Fluggesellschaft alle Flüge von Düsseldorf in die Karibik streicht. Zuvor hatte sie schon diverse andere Übersee-Flüge gestoppt.

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ist der Grund für den hektischen Langstreckenabbau, dass die Leasingfirma Aercap zehn Airbus A330 von Air Berlin möglichst schnell zurück haben will. Offenbar hat sie Sorgen, dass sie das Geld für die gemieteten Flugzeuge nicht mehr sieht. Von Aercap gab es am Montag keine Stellungnahme zum Thema. Laut Air Berlin selbst ist «eine im Rahmen des laufenden vorläufigen Insolvenzverfahrens notwendig gewordene Reduzierung der Langstreckenflotte» Auslöser der Maßnahmen.

Noch keine Zeichen für Abzug von Gecas

Das Brisante: Die komplette Flotte von Air Berlin ist geleast. Neben Aercap arbeitet die Fluggesellschaft auch mit Gecas und Avolon zusammen. Sollten auch diese sich für ähnliche Schritte entscheiden, könnten die Streichungen bald auch die Kurz. und Mittelstrecken betreffen. Von den beiden anderen Firmen gibt es aber derzeit offenbar keine Anzeichen für ähnliches Verhalten. Von Gecas heißt es laut Süddeutscher Zeitung, man arbeite sich mit Air Berlin durch das Insolvenzverfahren.

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