Ort des Geschehens: Eine Reihe in der Economy Class.

Flug Peking - ParisLauter Knall verschreckt Passagiere in Boeing 777 von Air France

Ein Knall und herumfliegende Teile jagten den Passagieren eines Fluges von Air France einen großen Schrecken ein. Berichte einer Explosion dementierte die Fluglinie.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist nichts, was man an Bord eines Flugzeuges gerne hört: ein lauter Knall. Und wenn das Flugzeug dann noch abdreht und die Kabinenbesatzung mit Feuerlöschern durch die Reihen läuft, wird es gleich noch unangenehmer. Doch genau das geschah an Bord einer Boeing 777 von Air France. Sie war am Samstag (18. September) als Flug AF393 von Peking nach Paris unterwegs.

Rund eine Minute nach dem Start hatte die Boeing 777 mit Registrierung F-GSQD eine Höhe von rund 900 Metern erreicht. Das ertönte der laute Knall in der Kabine. 14 Minuten später landete die Maschine von Air France wieder sicher am Startort. Niemandem geschah bei dem Zwischenfall etwas. Doch was in den 14 Minuten passierte, war eine ganze Weile lang Gegenstand vieler Spekulationen in chinesischen Medien.

Explosion oder keine Explosion?

Zunächst berichteten lokale Medien von einer Explosion an Bord. Nach dem Knall habe man auch dunklen Rauch gesehen, Teile seien herumgeflogen, hieß es. Bis zu Landung habe sich ein starker Brandgeruch immer weiter verbreitet, berichteten Passagiere, es sei zudem zu einem kompletten Stromausfall in der Kabine gekommen - auch wenn die Beleuchtung nach kurzer Zeit wieder anging.

Die Flugbegleiter seien mit Feuerlöschern nach hinten geeilt, hätten die Sitzpolster entfernt. Auch Trümmerteile sind auf Fotos zu sehen, die in den Sozialen Medien kursieren.

Flugzeug aus Seoul eingeflogen

Eine Explosion habe es aber gar nicht gegeben, teilt Air France inzwischen mit. «Eine Störung in einem pneumatischen System des Flugzeugs verursachte einen Überdruck in einer der Leitungen der Klimaanlage, der Rückstände und Staub in der Kabine verteilte», so die offizielle Stellungnahme. Es habe nie ein Feuer gegeben, Die Crews seien für genau solche Zwischenfälle ausgebildet.

Die Boeing 777 wird nun untersucht. Die Passagiere wurden am Folgetag mit einem aus Seoul in Südkorea eingeflogenen Flugzeug wieder nach Paris gebracht.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France erhöht New-York-Angebot auf bis zu elf Flüge täglich

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.

Airbus A350 von Air France biegt falsch ab und bleibt stecken

ticker-air-france

Air France passt Boston-Flugplan im Sommer 2026 an

ticker-air-france

Air France und British Airways: Vor fünfzig Jahren startete die Concorde in den Linienbetrieb

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack