Airbus A380 von Emirates an der Dubai Air Show: Diese Airline glaubt weiter an den Superjumbo.

«Ich würde den A380 fallenlassen»

Der A350-800 habe keine Chance, und die Tage des A380 seien gezählt. Diese Prognose macht einer der größten Kunden von Airbus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Tony Fernandes ist so etwas wie der asiatische Michael O'Leary. Der Chef von Air Asia ist mit seiner Strategie überaus erfolgreich. Und in Sachen Marketing muss man ihm nichts vormachen. Auch Fernandes fällt gerne mit flotten Sprüchen auf, die dann mitunter für Aufsehen und so Werbewirkung sorgen. Nun bekommt Airbus sein Fett weg. Man verhandle mit dem Flugzeugbauer über eine Bestellung von A330 für die Langstreckentochter Air Asia X. Diese können wirklich groß ausfallen, allerdings nur wenn Airbus den A330 mit ganz neuen Triebwerken ausstatte, erklärte er der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos.

Nebenher gibt der Air-Asia-Chef Airbus gleich auch noch Tipps zur Modellpolitik. Den A350-800 würde er als Chef von Airbus ganz aus dem Programm streichen. Neben dem A350-900, der A350-1000 und einem verbesserten A330neo habe die kürzeste Variante des A350 einfach keine Chance.

Keine Nachfrage mehr

Vom A380 hält Fernandes ebenfalls nicht viel. Dieses Modell würde er genauso fallenlassen. Er hätte den Superjumbo von Airbus sehr gerne bestellt, verrät er gegenüber Les Echos. «Doch ich glaube, dass die Tage der großen viermotorigen Jets gezählt sind.» Er spricht damit das aus, was inzwischen viele in der Branche denken. Doch mit der kürzlich an der Dubai Air Show erfolgten Bestellung von weiteren fünfzig A380 durch Emirates strafte Airbus alle Skeptiker Lügen. Der Glaubenskrieg um den A380 dürfte daher noch lange weitergehen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier