Jets von El Al in Tel Aviv: Die Nachfrage ist seit dem Angriff der Hamas drastisch eingebrochen.

BuchungszahlenKrieg zwischen Israel und Hamas bremst weltweit Nachfrage nach Flügen

Der Krieg zwischen der Hamas und Israel lässt die Nachfrage nach Flugtickets einbrechen. Und das nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit, wie eine Analyse zeigt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 hat das Land traumatisiert. Israel kämpft seitdem im Gazastreifen, um die Hamas zu zerschlagen. Diese wiederum schießt weiter mit Raketen. Israels Sicherheitsgefühl ist tief erschüttert, und Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen innerhalb des Landes, aber auch für Reisen in der Region.

Zahlreiche Fluggesellschaften haben Israel als Destination vorerst aus dem Programm genommen. So hat etwa Lufthansa ihre Tel-Aviv-Flüge bis einschließlich 14. Dezember gestrichen, ebenso die Verbindungen in die libanesische Hauptstadt Beirut.

Rund ein Viertel weniger Flüge in den Nahen Osten

Das Reise-Analyse-Unternehmen Forward Keys hat eine umfassende Analyse der Buchungslage vor und nach dem 7. Oktober erstellt. Die Grundlage bildeten die Flugbuchungen drei Wochen vor und drei Wochen nach dem 7. Oktober. Verglichen hat das Analyseunternehmen die Daten mit den identischen Zeiträumen 2019.

Flugbuchungen in den Nahen Osten sind seit dem 7. Oktober um 26 Prozentpunkte zurückgegangen. Israel ist mit einem Einbruch von 155 Prozentpunkten mit Abstand am stärksten betroffen. Ein Buchungsrückgang von mehr als 100 Prozent bedeutet, dass es nicht nur keine neuen Buchungen gibt, sondern auch Stornierungen, die den vorhandenen Buchungsbestand aufbrauchen.

Weltweit werden weniger Flugtickets verkauft

Aber nicht nur nach Israel werden weniger Flüge gebucht. Auch sind Buchungen zu Zielen in Saudi-Arabien (minus 67 Prozentpunkte), Jordanien (minus 54 Prozentpunkte), Libanon (minus 45 Prozentpunkte) und Ägypten (minus 35 Prozentpunkte) zurückgegangen.

Der Krieg hat negative Auswirkungen auf die globale Nachfrage nach Flugtickets. So sind weltweit rund 5 Prozentpunkte weniger Tickets verkauft worden. Buchungen für Flüge nach Nord-, Mittel- und Südamerika haben um 6 Prozentpunkte nachgelassen. Für Europa lag das Minus bei 3 Prozentpunkten und für den asiatisch-pazifischen Raum bei rund einem Prozentpunkt. Einzig Afrika bewegt sich ungebrochen wieder auf das Niveau von 2019 zu.

Mehr zum Thema

Lufthansa fliegt bis Ende November nicht nach Tel Aviv

Lufthansa fliegt bis Ende November nicht nach Tel Aviv

Boeing 787 von El Al: Übernimmt der Staat einen Teil der Crew-Gehälter?

El Al bittet den Staat um Hilfe

Israel plant Milliarden-Garantien für El Al und Co.

Israel plant Milliarden-Garantien für El Al und Co.

Flugzeug von Brussels Airlines: Die Tel-Aviv-Einsätze sind bei der Crews offenbar nicht beliebt.

Gewerkschaft droht Brussels Airlines wegen Flügen nach Israel mit Streik

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies