Bald auch in Griechenland? Wasserflugzeuge könnten das Inselhopping erleichtern.

Genehmigung für KorfuErster griechischer Wasserflugplatz

Warum die Fähre nehmen, wenn das Wasserflugzeug doch so viel schneller und bequemer ist? In Griechenland soll das bald möglich werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Korfus Hauptstadt Kerkyra bekommt bald den ersten Wasserflugplatz Griechenlands. Das verkündete Verkehrsminister Yannis Maniatis nun der Internetseite Tovima zufolge. Und es soll nur der Erste von vielen sein. Denn von Verbindungen mit Wasserflugzeugen profitieren nicht nur Touristen: Die neue Wasserluftfahrt soll neue Jobs schaffen, Verletzte leichter transportieren und wichtige Materialien schneller liefern.

Der neue Wasserflugplatz soll im Südwesten von Kerkyras Hafen entstehen. Es gibt Baugenehmigungen für mehrere Gebäude, einen schwimmenden Pier und eine Straße dorthin. Der Flugplatz soll bis zu zehn Flüge am Tag abfertigen können. Maniatis zeigte sich zufrieden mit dem Projekt und will weitere Wasserflugplätze genehmigen.

Airlines investieren bereits in Griechenland

Den Grundstein für die neue Wasserluftfahrtbranche hat die griechische Regierung bereits im März gelegt. Das Infrastruktur- und das Transportministerium beschlossen damals die Schaffung eines Netzes von Wasserflughäfen. Der Plan sieht eine zentrale Basis in der Region Attika bei Athen vor, sowie zwölf weitere regionale Airports im Meer.

Mehrere Charteranbieter haben bereits erste Schritte eingeleitet, um in das Geschäft einzusteigen. So hat etwa K2 Smart Jets zwei Twin Otter DHC-6-400 geordert und sich eine Option auf vier weitere Maschinen des Typs gesichert. Die Order hat einen Wert von rund 10 Millionen Euro.

Auch in Kroatien

Auch Hellenic Seaplanes setzt ganz auf Wasserflugzeuge. Das junge griechische Unternehmen investiert dabei selber in Flughäfen. Rund hundert Orte hat sie schon ausgemacht, die sie zusammen mit den jeweiligen Kommunen ausbauen und dann bedienen will. Seit dem Sommer bietet European Coastal Airlines Verbindungen mit Wasserflugzeugen innerhalb Kroatiens an. Langfristig will das Unternehmen auch in andere Länder expandieren, darunter auch Griechenland.

Mehr zum Thema

ticker-griechenland

Zwei Löschhubschrauber bei Waldbrandeinsatz in Griechenland kollidiert

ticker-griechenland

Chef von Griechenlands Zivilluftfahrtbehörde tritt nach Luftraum-Blackout zurück

ticker-griechenland

Europäische Fluglotsengewerkschaft warnen nach Luftraum-Ausfall in Griechenland

ticker-griechenland

Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung nach Panne und Schließung des griechischen Luftraums ein

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack