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Genehmigung für Korfu

Erster griechischer Wasserflugplatz

Warum die Fähre nehmen, wenn das Wasserflugzeug doch so viel schneller und bequemer ist? In Griechenland soll das bald möglich werden.

Bald auch in Griechenland? Wasserflugzeuge könnten das Inselhopping erleichtern.

Korfus Hauptstadt Kerkyra bekommt bald den ersten Wasserflugplatz Griechenlands. Das verkündete Verkehrsminister Yannis Maniatis nun der Internetseite Tovima zufolge. Und es soll nur der Erste von vielen sein. Denn von Verbindungen mit Wasserflugzeugen profitieren nicht nur Touristen: Die neue Wasserluftfahrt soll neue Jobs schaffen, Verletzte leichter transportieren und wichtige Materialien schneller liefern.

Der neue Wasserflugplatz soll im Südwesten von Kerkyras Hafen entstehen. Es gibt Baugenehmigungen für mehrere Gebäude, einen schwimmenden Pier und eine Straße dorthin. Der Flugplatz soll bis zu zehn Flüge am Tag abfertigen können. Maniatis zeigte sich zufrieden mit dem Projekt und will weitere Wasserflugplätze genehmigen.

Airlines investieren bereits in Griechenland

Den Grundstein für die neue Wasserluftfahrtbranche hat die griechische Regierung bereits im März gelegt. Das Infrastruktur- und das Transportministerium beschlossen damals die Schaffung eines Netzes von Wasserflughäfen. Der Plan sieht eine zentrale Basis in der Region Attika bei Athen vor, sowie zwölf weitere regionale Airports im Meer.

Mehrere Charteranbieter haben bereits erste Schritte eingeleitet, um in das Geschäft einzusteigen. So hat etwa K2 Smart Jets zwei Twin Otter DHC-6-400 geordert und sich eine Option auf vier weitere Maschinen des Typs gesichert. Die Order hat einen Wert von rund 10 Millionen Euro.

Auch in Kroatien

Auch Hellenic Seaplanes setzt ganz auf Wasserflugzeuge. Das junge griechische Unternehmen investiert dabei selber in Flughäfen. Rund hundert Orte hat sie schon ausgemacht, die sie zusammen mit den jeweiligen Kommunen ausbauen und dann bedienen will. Seit dem Sommer bietet European Coastal Airlines Verbindungen mit Wasserflugzeugen innerhalb Kroatiens an. Langfristig will das Unternehmen auch in andere Länder expandieren, darunter auch Griechenland.



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