Ein schweres technisches Problem brachte den griechischen Luftraum am Sonntag (4. Januar) nahezu zum Stillstand. Der Athener Fluginformationsbereich wurde am Morgen geschlossen, nachdem die Funkfrequenzen ausgefallen waren und keine Kommunikation mehr zwischen Flugsicherung und Flugzeugen möglich war. Ursache waren Störungen in den Funksystemen der Kontrollzentren Athen und Mazedonien, die der griechischen Zivilluftfahrtbehörde unterstehen.
Infolge dessen wurden Starts und Landungen sowohl am Flughafen Athen als auch an regionalen Airports ausgesetzt. Das Problem betraf sämtliche Flüge von und nach Griechenland. Laut der Flugsicherung konnten sich bereits in der Luft befindliche Flüge weiterhin sicher landen.
Am frühen Nachmittag wurden die Flüge wieder gestartet. Zuerst waren es die regionalen Verbindungen, die wieder aufgenommen wurden.