Korean-Air-Flieger: Der Pilot wollte einen Begrüßungsdrink.

Korean AirPilot verlangt an Bord Champagner und Wein

Ein Flugkapitän von Korean Air wollte an Bord Alkohol trinken. Ein Flugbegleiter verhinderte und meldete das - und wurde dafür bestraft.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Wenn man das Glück hat, in  der Business oder First Class zu fliegen, dann erhält man bei den meisten Fluggesellschaften ein Glas Champagner zur Begrüßung. Noch weiter vorne im Flugzeug hingegen ist Alkohol tabu. Ein Pilot von Korean Air sah das vergangenes Jahr anders.

Bevor der Flugkapitän am 30. Dezember in Seoul Richtung Amsterdam mit den Passagieren an Bord abheben sollte, versuchte er laut koreanischen Medien, sich ein Glas Champagner zu schnappen. Es stand als Begrüßungsdrink für die Business-Gäste bereit. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung hinderte ihn daran und erinnerte den Piloten, dass er keinen Alkohol trinken darf.

Pilot nur mündlich verwarnt

Während des Fluges versuchte es der Kapitän allerdings noch einmal. Er fragte angeblich nach einem Glas Wein. Auch das verweigerte man ihm, wie es in den Berichten heißt. Die Flugbegleiter meldeten das ihrem Chef. Auch der Kopilot wurde über den Vorfall informiert. Das Problem: Er erzählte es seinem Kollegen und Vorgesetzten, obwohl das Kabinenpersonal ihn offenbar gebeten hatte, das zu lassen. Die Folge war offenbar eine Auseinandersetzung zwischen Flugbegleitern und Piloten.

Nach der Landung meldete der Kabinenchef den Vorfall Korean Air. Nun ist klar, was die Konsequenzen sind. Die meldende Person wurde verwarnt und beruflich herabgestuft, meldet die Zeitung Korea Times. Der Pilot kam mit einer mündlichen Warnung davon. Der Grund, so die Airline: Die Kabinencrew sei dafür verantwortlich gewesen, dass die Situation eskaliert sei. Zwar habe der Kapitän «kontroverses Verhalten an den Tag gelegt.» Doch habe das nicht für «echte Probleme» gesorgt. Die Kabinencrew hingegen sei dafür verantwortlich, dass auch Passagiere die Situation mitbekommen hätten.

«Missverständnis»

In einer Stellungnahme meint Korean Air: «Wir haben herausgefunden, dass es zwischen dem Kapitän und den Flugbegleitern ein Missverständnis gab», so die Fluggesellschaft. Das Transportministerium untersuche den Fall und man kooperiere vollumfänglich.

Mehr zum Thema

Griff zum Glas: Die meisten Piloten sind sich ihrer Verantwortung bewusst.

Wenn Piloten zu viel trinken

Der erste große Erfolg für Boeing ist Tatsache. <a href="https://www.aerotelegraph.com/korean-air-bestellt-30-dreamliner">Korean Air kauft 30 Dreamliner</a>. Die Fluggesellschaft ordert 20 Boeing 787-10 und zehn weitere 787-9.

Neuer Skandal um Besitzerfamilie von Korean Air

Purser Park Chang-jin: «Totale Erniederigung.»

Purser musste niederknien

ticker-korean-air-neu

Korean Air eröffnet renovierte Lounge in Seoul-Incheon

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt &amp; Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack