Korean-Air-Flieger: Der Pilot wollte einen Begrüßungsdrink.

Korean AirPilot verlangt an Bord Champagner und Wein

Ein Flugkapitän von Korean Air wollte an Bord Alkohol trinken. Ein Flugbegleiter verhinderte und meldete das - und wurde dafür bestraft.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Wenn man das Glück hat, in  der Business oder First Class zu fliegen, dann erhält man bei den meisten Fluggesellschaften ein Glas Champagner zur Begrüßung. Noch weiter vorne im Flugzeug hingegen ist Alkohol tabu. Ein Pilot von Korean Air sah das vergangenes Jahr anders.

Bevor der Flugkapitän am 30. Dezember in Seoul Richtung Amsterdam mit den Passagieren an Bord abheben sollte, versuchte er laut koreanischen Medien, sich ein Glas Champagner zu schnappen. Es stand als Begrüßungsdrink für die Business-Gäste bereit. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung hinderte ihn daran und erinnerte den Piloten, dass er keinen Alkohol trinken darf.

Pilot nur mündlich verwarnt

Während des Fluges versuchte es der Kapitän allerdings noch einmal. Er fragte angeblich nach einem Glas Wein. Auch das verweigerte man ihm, wie es in den Berichten heißt. Die Flugbegleiter meldeten das ihrem Chef. Auch der Kopilot wurde über den Vorfall informiert. Das Problem: Er erzählte es seinem Kollegen und Vorgesetzten, obwohl das Kabinenpersonal ihn offenbar gebeten hatte, das zu lassen. Die Folge war offenbar eine Auseinandersetzung zwischen Flugbegleitern und Piloten.

Nach der Landung meldete der Kabinenchef den Vorfall Korean Air. Nun ist klar, was die Konsequenzen sind. Die meldende Person wurde verwarnt und beruflich herabgestuft, meldet die Zeitung Korea Times. Der Pilot kam mit einer mündlichen Warnung davon. Der Grund, so die Airline: Die Kabinencrew sei dafür verantwortlich gewesen, dass die Situation eskaliert sei. Zwar habe der Kapitän «kontroverses Verhalten an den Tag gelegt.» Doch habe das nicht für «echte Probleme» gesorgt. Die Kabinencrew hingegen sei dafür verantwortlich, dass auch Passagiere die Situation mitbekommen hätten.

«Missverständnis»

In einer Stellungnahme meint Korean Air: «Wir haben herausgefunden, dass es zwischen dem Kapitän und den Flugbegleitern ein Missverständnis gab», so die Fluggesellschaft. Das Transportministerium untersuche den Fall und man kooperiere vollumfänglich.

Mehr zum Thema

Griff zum Glas: Die meisten Piloten sind sich ihrer Verantwortung bewusst.

Wenn Piloten zu viel trinken

Der erste große Erfolg für Boeing ist Tatsache. <a href="https://www.aerotelegraph.com/korean-air-bestellt-30-dreamliner">Korean Air kauft 30 Dreamliner</a>. Die Fluggesellschaft ordert 20 Boeing 787-10 und zehn weitere 787-9.

Neuer Skandal um Besitzerfamilie von Korean Air

Purser Park Chang-jin: «Totale Erniederigung.»

Purser musste niederknien

ticker-korean-air-neu

Korean Air ersetzt schrittweise Asiana-Flugnummern

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack