Ebola-Warnschild: Crews fürchten sich vor Ansteckung.

KongoAirlines sorgen sich wegen Ebola-Krise

Die Ebola-Krise im Kongo verschlimmert sich. Der Airline-Dachverband Iata und die Weltgesundheitsorganisation sind bisher für das Aufrechterhalten von Flugverbindungen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Seit fast einem Jahr wütet im Kongo wieder das tödliche Ebola-Virus. Seit 2014 ist es mittlerweile der zweitschlimmste Ausbruch der Krankheit, bislang ist von etwa 2500 Infektionen und mehr als 1600 Toten die Rede. Nachdem das Virus die Metropole Goma nahe der Grenze zu Ruanda erreicht hat, rief die Weltgesundheitsorganisation WHO vergangene Woche den internationalen Notstand aus - das Virus könnte sich fortan auch über Kongos Ländergrenzen hinweg verbreiten, so die Befürchtung.

Während die WHO ihre Maßnahmen zum Kampf gegen das Virus verstärken möchte, bereitet die Ebola-Krise nun auch dem Weltdachverband der Fluggesellschaften, der Iata, Sorgen. Denn der Ausbruch der Krankheit in Goma betrifft eine Stadt mit einem internationalen Flughafen. Eine Abkapselung des Kongos vom weltweiten Flugverkehr würde die Situation allerdings verschlimmern, sind sich beide Organisationen derzeit einig.

Geschlossene Grenzen könnten Verbreitung fördern

Die Offenhaltung von Verkehrsanbindungen und Grenzen ist nicht nur allein wichtig, um die angeschlagene Wirtschaft des Landes zu schonen, schreibt die Iata in einer Mitteilung. Eine Abschottung des Landes würde auch unkontrollierte Grenzüberquerungen provozieren, welche die Ausbreitung der Krankheit in anderen Ländern sogar wahrscheinlicher macht. Der Verband empfiehlt Airlines, Behörden und Tourismus-Konzernen eine enge Zusammenarbeit, um die Vorsichtsmaßnahmen der Weltgesundheitsorganisation einzuhalten.

In ihren Richtlinien rät die WHO entschieden von Reise- und Handelsbeschränkungen ab. «Solche Maßnahmen werden in der Regel aus Angst durchgeführt und haben keine wissenschaftliche Grundlage», so ein Ausschuss der Weltgesundheitsorganisation. Der Ausschuss hält es zudem für unnötig, außerhalb von betroffenen Regionen Zugangskontrollen zu Flughäfen einzuführen.

Verbände ziehen Aufklärung vor

Beide Organisationen versprechen sich mehr von einer Sensibilisierung als von geschlossenen Grenzen. So wird Flugpassagieren in der Mitteilung der Iata geraten, bei Unwohlsein nicht in ein Ebola-Gebiet zu fliegen und bei bis zu drei Wochen nach Rückkehr auftretenden Symptomen schnell medizinische Hilfe aufzusuchen. Der Verband verweist dabei auf die Erfahrungen aus vorherigen Epidemien.

Mehr zum Thema

Schon wieder Flugzeug in Demokratischer Republik Kongo verunglückt

Schon wieder Flugzeug in Demokratischer Republik Kongo verunglückt

Boeing 737 von Gomair: Die Airline ist auf Fracht spezialisiert.

Frachter in Demokratischer Republik Kongo abgestürzt

Boeing 737-800 von Congo Airways: Die Airline ist auf Expansionskurs.

Die großen Pläne von Kongos Nationalairline

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack