Letzte Aktualisierung: um 18:33 Uhr
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Kontrolle vor Eröffnung

Kommissar Rex sucht Sprengstoff am BER

Bevor der neue deutsche Hauptstadtflughafen eröffnet werden kann, muss er eingehend auf mögliche Gefahren überprüft werden. Dabei helfen auch drei Sprengstoffhunde.

Frasec Fraport Security Services

Hund und Hundeführer beschnüffeln einen Getränkeautomaten:  Sie machen den BER sauber.

Der Vorgang nennt sich Cleaning. Es geht dabei jedoch nicht darum, den letzten Schmutz aus den Ecken, die letzten Schlieren von den Fenstern oder die letzten Flusen vom Boden zu entfernen. Der BER muss vor der Eröffnung am 31. Oktober sicherheitstechnisch steril gemacht werden. Er muss sicherstellen, dass Terroristen nicht irgendwo Sprengstoffladungen versteckt haben.

Derzeit sind die Sicherheitsexperten am neuen deutschen Hauptstadtflughafen im Einsatz. Sie durchkämmen die 970 Hektar umfassende Außenfläche ebenso wie das 280.000 Quadratmeter große Innere und alle Fahrzeuge. «Die jetzige Sicherheitsdurchsuchung ist die größte Kontrolle, die je nach dem aktuell geltenden Luftsicherheitsgesetz in Deutschland durchgeführt wurde», kommentiert Uwe Müller, Leiter Sicherheit der Flughafenbetreiberin Flughafen Berlin Brandenburg.

Belgische Schäferhunde mit feinen Nasen

Den Profis helfen Röntgengeräte oder spezialisierte Detektoren. Doch die technischen Hilfsmittel kommen nicht überall hin. Und da kommt Kommissar Rex zum Einsatz. Der Flughafen Berlin Brandenburg setzt auf die Hundestaffel des Sicherheitsunternehmens Frasec Fraport Security Services.

Drei Hundeführer durchschnüffeln mit ihren drei belgischen Schäferhunden, sogenannte Malinois, scher zugängliche Stellen des Flughafens – darunter auch die Getränkeautomaten. «Mit ihren geruchsempfindlichen Nasen können sie unterschiedlichste Sprengstoffe und Munition schnell und präzise aufspüren», so das Unternehmen in einer Mitteilung.



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