Kabine eines KLM-Cityhopper-Jets: In die Embraer 190 sollen mehr Sitze.

Embraer E190KLM Cityhopper setzt mehr Passagiere in ihre Jets

Die Regionaltochter von KLM plant einen Umbau der Kabinen ihrer Embraer E190. Damit löst Cityhopper ein Problem in Amsterdam Schiphol.

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Die Flotte von KLM Cityhopper besteht aus 32 Embraer E190 und 17 kleineren Embraer E170. Im größeren Modell haben zurzeit 100 Passagiere Platz. Doch das reicht der Regionaltochter der niederländischen Nationalairline nicht mehr. Sie erwägt einen Ausbau auf 108 Plätze.

«Wir spielen mit dem Gedanken, die Sitze auszutauschen, größere Gepäckfächer einzubauen und eine LED-Beleuchtung zu installieren», sagte Cityhopper-Geschäftsfrüher Warner Rootliep dem Magazin Luchtvaartnieuws. Auch USB-Ladebuchsen benötige man. «Der Raum für zusätzliche Sitze kann geschaffen werden, indem man die Vorderseite der Garderobe entfernt und dünnere Sitze einbaut», erklärte er.

Platzproblem in Amsterdam

KLM und ihre Regionaltochter sind an ihrer Heimatbasis Amsterdam Schiphol darauf angewiesen, die Kapazität auszubauen, ohne die Zahl der Starts und Landungen wesentlich zu erhöhen. Denn der Flughafen hat ein Platzproblem: Bis 2020 sind dort jährlich höchstens 500.000 Flugbewegungen gestattet. 2017 war diese Grenze mit 497.000 schon fast erreicht.

Den Weg, mehr Sitze in ihre Flieger einzubauen, sind in den letzten Jahren viele Fluglinien gegangen. So erhöhten beispielsweise auch Lufthansa und ihre Töchter Austrian und Swiss die Zahl der Sitze in ihren Airbus A320. Statt 168 Plätzen bieten sie nun 180.

Fokker abgelöst

Die Embraer-Jets haben bei KLM Cityhopper peu à peu die Fokker 70 abgelöst. Im Herbst 2017 verabschiedete die Fluglinie den letzten der Jets des niederländischen Herstellers.

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