Flugbegleiterinnen von Kenya Airways: Ungewisse Zukunft.

Tiefe KriseKenya Airways braucht Staatshilfe

Wegen der zunehmenden Gewalt in Kenia und Ebola bleiben die Touristen weg. Das bekommt Kenya Airways zu spüren. Deshalb braucht sie eine Kapitalspritze.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Seabury Consulting ist spezialisiert auf Luftfahrtstrategie. Die Beratungsfirma soll nun Kenya Airways aus der Krise helfen. Die ostafrikanische Airline hatte erst vor zwei Wochen einen Kredit in Höhe von 43 Millionen Dollar von der Regierung erhalten, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Ebola-Epidemie und Terroranschläge haben das Geschäft einbrechen lassen.

Bereits seit Anfang des Jahres durchforsten die Analysten von Seabury Consulting die Zahlen von Kenya Airways. Sie sollen das Geschäft optimieren. Oder wie es Airline-Chef Mbuvi Ngunze sagt: «Das Seabury-Team schaut sich alles genau an.» Basierend auf der Untersuchung werden die Berater dann Vorschläge erarbeiten, um die Fluggesellschaft wieder auf Kurs zu bekommen.

Auch Ethiopian und Emirates schaden Kenya Airways

Kenya Airways machen nicht nur Terrorismus und die Ebola-Epidemie zu schaffen. Auch die Konkurrenz durch Ethiopian sowie die Golfairlines Emirates und Etihad zieht Kunden ab. Wegen mangelnder Auslastung hatte Kenya Airways bereits angekündigt, ihre Großraumflugzeug von Typ Boeing 777-200 ER und B777-300 ER zum Ende des Jahres hin auszumustern.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies