AirAsia wird als erste Fluggesellschaft den A320neo erhalten

Air Asia: Keine Basis in Singapur

Die Billigfluglinie plant das Wachstum in den nächsten fünf Jahren vor allem in den Heimmärkten. Zudem will sich die Airline auf kürzere Routen beschränken.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Der Changi Airport in Singapur bleibt für Air Asia ein virtuelles Drehkreuz. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Tony Fernandes verwirft die ursprünglichen Pläne, in Singapur eine Basis zu eröffnen. Nicht zuletzt wegen der hohen Kosten auf dem Changi Airport. Der Stadtstaat wird bereits von 13 bestehenden Air Asia Hubs angeflogen, dies sei angesichts der Konkurrenz und der Nachfrage genügend. «Wir konzentrieren uns auf liberale Märkt mit großen Einwohnerzahlen,» kommentierte Unternehmenschef Tony Fernandes seine Strategie im Wall Street Journal.

Dieser Entscheid bedeutet auch das aus für geplante Routen von Singapur nach Indien und China. Das passt zur aktuellen Strategie von Air Asia. Die Fluggesellschaft will nur noch auf Routen mit einer Flugzeit von weniger als drei Stunden fliegen. Wie Tony Fernandes gegenüber der Onlineplattform Asia One ausführte, seien Strecken unter drei Stunden deutlich profitabler, da mehr Flüge in gleicher Zeit durchgeführt werden können. Unter diesem Gesichtspunkt hat AirAsia kürzlich die Strecke von Kuala Lumpur in die sri-lankische Hauptstadt Colombo eingestellt.

AirAsia liebäugelt mit Indien

Aus der veröffentlichten Fünf-Jahres-Strategie geht hervor, dass sich das AirAsia Management trotz spannendem Potenzial in Ländern wie Vietnam, Myanmar, Laos oder Korea auf bestehende Märkte mit vielen Einwohner wie Malaysien, Thailand, Philippinen oder Indonesien konzentrieren will. Als neuen interessanten Markt bezeichnet Fernandes den indischen Subkontinent. Nicht zuletzt dank großer Bevölkerung und hohem Wachstum. Allerdings betonte er in früheren Interviews stets, dass AirAsia nur bei einer vollständigen Liberalisierung der indischen Luftfahrt an einem Markteintritt interessiert sei.

Das AirAsia einen aggressiven Wachstumskurs in den nächsten Jahren verfolgt ist gesetzt. Erst letzten Monat hat die Fluglinie weitere 100 Flugzeuge des Typs A320 bestellt. Davon 64 A320neo und 36 A320ceo. Mit diesem neuen Auftrag hat AirAsia gesamthaft 475 A320-Flugzeugen bestellt.

Mehr zum Thema

ticker-singapur-sin

Flughafen Singapur plant neues Privatterminal

ticker-singapur-sin

Flughafen Singapur-Changi zählte 2025 erstmals mehr als 70 Millionen Passagiere

ticker-singapur

Optimierte Routen verkürzen Flugzeiten von Singapur nach Australien und Neuseeland

Singapur-Dollar: Wer im Stadtstaat abfliegt, muss künftig zahlen.

Singapur besteuert Flugtickets – für mehr Nachhaltigkeit

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies