Visualisierung aus dem Masterplan: So soll sich der Flughafen Keflavik entwickeln.

IslandKeflavik baut für kräftiges Wachstum aus

Islands Lage zwischen Nordamerika und Europa beschert dem Flughafen Keflavik immer mehr Passagiere. Ein Ausbau soll die Kapazität nach oben schrauben.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Im laufenden Jahr erwartet Islands größter Flughafen zum ersten Mal in seiner Geschichte mehr als zehn Millionen Passagiere. Ein Plus von 18 Prozent soll Keflavik 2018 den Rekordwert von 10,4 Millionen Fluggästen bescheren. Während viele andere Flughäfen von einem solchen Wachstum nur träumen können, ist das für Keflavik fast schon moderat. 2017 hatte das Plus bei über 28 Prozent gelegen, 2016 gar bei über 40 Prozent.

Besonders zulegen konnte zuletzt der Transitbereich - getrieben von den heimischen Anbietern Icelandair und Wow Air. Während im Jahr 2016 Ankunft und Abflug (je rund 2,3 Millionen Passagiere) noch knapp vor dem Transit (zirka 2,2 Millionen) lagen, sah das Verhältnis 2017 schon anders aus: Da standen 2,89 Millionen Fluggästen bei der Ankunft und 2,82 Millionen beim Abflug schon rund 3,05 Millionen beim Transit gegenüber. Und so soll es auch weitergehen: 2018 erwartet der Flughafen beim Transit ein Plus von 33 Prozent, bei Ankunft und Abflug einen Zuwachs von je 10 Prozent.

Neues Fingerdock geplant

Keflavik wird im Sommer auch die beiden amerikanischen Riesen American Airlines mit einer Verbindung nach Dallas-Fort Worth und United Airlines mit einer Route nach Newark begrüßen. Delta Air Lines fliegt bereits nach New York und Minneapolis. Um all diesem Wachstum gerecht zu werden, baut der Flughafen aus.

In den kommenden sieben bis acht Jahren sind Investitionen in Höhe von rund einer Milliarde Dollar geplant, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg. Dabei sei auch die Hilfe von ausländischen Investoren nötig, zitierte erklärt der Chef des Flughafenbetreibers Isavia, Björn Óli Hauksson. «Es ist einfach die Frage, wann in den kommenden drei bis vier Jahren wir das Signal geben für den größten Schritt, der ein neues Fingerdock für Keflavik sein wird», so Hauksson.

14 Millionen im Jahr 2040

Der Flughafen verfügt über einen im 2015 vorgestellten und 2016 überarbeiteten Masterplan. Dem zufolge sollen im Jahr 2040 fast 14 Millionen Reisende den Airport nutzen, davon gut 8 Millionen im Segment Ankunft/Abflug und knapp 6 Millionen im Transit. Würden die Zahl von 14 Millionen Fluggästen aber schon früher erreicht, werde man auch dafür bereit sein, heißt es zu dem Papier.

Mehr zum Thema

Niceair-Gründer Martin Michael (rechts) und XXX Pressechefin vom Flughafen Akureyri (links): Ab Februar gibt es wieder Verbindungen nach Europa.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Airbus A319 von Niceair: Durfte keine Passagiere aus dem Vereinigten Königreich nach Island fliegen.

Deutscher Luftfahrtunternehmer erweckt isländische Airline wieder zum Leben

Flugzeug von Loftleiðir in New York: Die Fluglinie ging später in Icelandair auf.

Islands Airline-Geschichte: Von Hippie-Liebling Loftleidir bis zur Play-Pleite

Airbus A320 von Play: Das Spiel ist aus.

Play stellt Flüge Knall auf Fall ein

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies