Flieger von Turkish Airlines: Mischen sich auch A350 unter die Flotte?

Nach Dreamliner-OrderKauft Turkish Airlines auch noch A350?

Die türkische Nationalairline will 40 Boeing 787-9 kaufen. Offenbar schaut sich Turkish Airlines den Airbus A350 aber weiterhin an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ilker Ayci kündigte vergangenen November eine Bestellung von neuen Langstreckenflugzeugen an. Und der Aufsichtsratspräsident von Turkish Airlines war dabei klar: «Es werden entweder Boeing 787-9 oder Airbus A350 sein.» Am Donnerstag hat seine Fluggesellschaft die Ankündigung umgesetzt und bekanntgegeben, 40 Boeing 787-9 bestellen zu wollen.

Während Ayci von «oder» sprach, meldet die Nachrichtenagentur Reuters nun unter Bezug auf interne Kreise, dass Turkish Airlines auch eine Offerte bei Airbus eingeholt habe. Konkret gehe es um 40 A350-900. Es wäre wie bei Boeing ein Auftrag im Wert von rund 11 Milliarden Dollar.

Gemischte Flotte

Was spricht dagegen? Gerüchte aus der türkischen Luftfahrt erwiesen sich in den letzten Jahren als wenig zuverlässig. Was spricht dafür? Turkish Airlines betreibt schon jetzt eine gemischte Flotte, etwa Boeing 777 neben Airbus A330. Zudem hat die Fluggesellschaft den Drang, weiter zu wachsen. Und nicht zuletzt ist die Order bei Boeing noch keine feste Order, sondern nur eine Absichtserklärung. Nach der ersten Niederlage könnte Airbus also durchaus auch noch zum Zuge kommen.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin